#obm2018 | Tag 2 Genre

Tja, was soll ich zu dem Thema sagen?

Ich habe schon öfter darüber gebloggt, dass ich mit dem Schubladendenken der Genre-Sortierung auf Kriegsfuß stehe.

Ursprünglich trat ich ja mit der fixen Idee an, einen historischen Roman zu schreiben – und zwar so, wie ich mir schon immer wünschte, es gäbe welche zu lesen.

Das ging so ziemlich – in die Hose.

Mein Erstling harrt auf einer externen Festplatte einer grundlegenden Überarbeitung und mein Debüt verkauft sich nicht nur wegen des grottenhässlichen Covers so mies, das der sogenannte Verlag ihm verpasst hat, sondern auch, weil der Klappentext des E-Books falsche Erwartungen weckt und einen Teil der Leser ent-täuscht zurücklässt.

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Die folgenden Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

Aber es ist kein Drama, dass ich das Genre „historischer Roman“ nicht „retten“ konnte – meine wunderbare und überaus begabte Kollegin Karin Seemayer hat den Staub der Jahrhunderte überaus erfolgreich und erfrischend weggepustet. Ich liebe ihre Bücher!

Doch zurück zu mir und meinem „Geschreibsel“: 

Meine „Babys“ – „Aus der Zeit gefallen“ nur als Gesamtausgabe 

Ich habe meine E-Books bei Amazon unter den Rubriken „historische Wikingerromanzen“, „Nordische Mythen und Legenden“, „Zeitreise-Liebesromane“ und ja, sogar unter „Artus-Sage“ eingetütet. Da man ja zwei Kategorien wählen kann, kommt man so immer in sichtbare Bereiche.

Ich will mich gar nicht beklagen, dass es keine Genre-Schublade namens „Wikinger im Herzen“ gibt. In den Rubriken, die sich für meine Bücher anbieten, besetzen meine Bücher (allein schon wegen der Masse – durch die vier AdZg-Serials kann ich ja insgesamt 9 Veröffentlichungen vorweisen!) immer gut sichtbare Ränge.

Da haben es Kolleginnen, die zeitgenössische Liebesromane schreiben, doch ungleich schwerer.

Also: Alles prima hier mit den Nordmännern! Kein Grund, das Pferd zu wechseln!

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