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„Osk – Die Liebe des Wikingers“

Nachdem der arme Osk sehr lange im kalten Winterwald warten musste – schließlich hatte sich die Plotidee zu „Erinnere dich – nicht“ genau an dieser Stelle im Manuskript frech vorgedrängelt – hat er überraschend frisch und munter am 27. November das Licht der Bücherwelt erblickt.

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„Erinnere dich – nicht“ „Fight for Love“ Band 1

Mit „Erinnere dich – nicht“ ist der erste Band meiner neuen NewAdult-Serie „Fight for Love“ erschienen und trägt voller Stolz das „Bestseller Nummer 1“-Fähnchen von Amazon!


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In eigener Sache | Iran muss sich entscheiden. Wir auch. Eine Replik

Beitragsbild von hjrivas auf Pixabay

Es ist der 8. Januar 2020, mein Mann und ich sind mit den Katzen im Urlaub am Ijsselmeer, in jener Ferienanlage, die uns schon zur 2. Heimat geworden ist.

Wir warten darauf, unsere Neuzugänge, Ur-Ur-Ur-Großenkel von unserem Björn zu übernehmen, genießen die Ruhe (vor allem, nachdem „die Jugend“ in Form von unserer Großen und dem Jüngsten nach dem verlängerten Wochenende heimgefahren sind) – und dann ist da plötzlich ein Geräusch in der abendlichen Stille am Ijsselmeer, das wir so nicht kennen:

Montagabend ca. von 21:00 bis 21:45 endlose Konvois von Hubschraubern, begleitet von einzelnen Jets. Am gestrigen Dienstag dann ab 18:00 weit über eine Stunde Flugzeuge in ebensolchem Ausmaß, ohne Unterlass von Nordwesten nach Südosten fliegend.

Auf Twitter fand ich den folgenden Eintrag, der zeitlich und räumlich passt:


https://twitter.com/is_keelu/status/1214240015540195329

Und mache mir meine Gedanken …
Dass dies in Zusammenhang stehen kann mit der Ausschaltung des iranischen Terror-Generals und der militärischen Antwort ist gut möglich, vielleicht aber auch nur ein ganz normales Manöver?

Mein bester Freund schreibt mir Kurznachrichten aus der Heimat, macht sich Sorgen um islamistische Attentate und den Ausbruch eines Krieges, der die ganze Welt erfasst. Steht so auch in großen Nachrichtenmagazinen.

Ich denke mir meinen Teil, bin ja ein gutes Stück älter als mein Freund und habe schon ein paar mal öfter gelesen, dass der 3. Weltkrieg unmittelbar bevorstünde. Schließlich bin ich, 1968 geboren, ganz unter der schwelenden Ost-West-Konfrontation aufgewachsen. Sowohl die Sowjets als auch die US-Amerikaner hätten beim nuklearen Overkill jeder von sich die Welt mehrfach in die Luft jagen können.

Dass sie es nicht taten, lag wohl hauptsächlich daran, dass Sting recht hatte mit seiner Hoffnung, dass »die Russen ihre Kinder auch lieben«. Ebenso, wie es die Amerikaner taten.

Dann lese ich Dushan Wegners heutigen Essay zur aktuellen Lage. Ihn scheinen ähnliche Gedankengänge umzutreiben wie mich:

 Dushan Wegner


»Menschen wollen, was Menschen wollen«, das klingt banal und tautologisch, ich weiß, doch manche Ideologie und nicht wenige Unternehmen sind daran gescheitert, dass sie ignorierten, was die Menschen wirklich und tatsächlich wollen.

Die Sowjetbürger in den 80ern wollten, dass ihre Kinder in Frieden und Freiheit leben können, die DDR-Bürger wollten das, die Bürger der osteuropäischen Staaten.
Aus diesem Grund scheiterten die auf der sozialistischen Ideologie basierenden Staaten.

Dushan Wegner


Die Welt ist eine andere, als in den ersten Jahrzehnten des Nahostkonflikts. Das Internet bringt nicht nur Informationen in andere Länder, sondern auch Lebensgefühle. Die Mullahs stehen für Religionspolizei und kulturelle Starre. … Doch in all der Zeit lebt und brodelt die Sehnsucht in den Menschen, fröhlich zu konsumieren, unterhaltsame Filme zu schauen, leckeres Essen zu essen und mit immer neuem elektronischem Spielzeug zu spielen. … 
– und – 
Im Iran und anderen Ländern finden sich gelegentlich Menschen, die »Death to America« brüllen. Aber, … Wenn man in diese Menge hinein ginge, mit einem Stapel von Greencards in der Hand, und fragte, wer mit seiner Familie in die USA auswandern wolle, dann wären die Formulare in Sekunden vergriffen, mit Freudentränen benetzt und mit glücklich zitternder Hand sorgfältig ausgefüllt.

Ein schönes Bild, das Dushan Wegner da zeichnet.
Es erinnert an die Bilder der iranischen Frauen, die befreit vom Kopftuch und Tschador seltene – und brandgefährliche – Momente der Freiheit auf den Straßen von Teheran und der anderen, westlich geprägten Metropolen Irans genießen:

Bild von rezasaad رضاصاد auf Pixabay

Man nickt und ist bereit zuzustimmen, auch dann

wenn Dushan Wegner weiter schreibt:


Das Internet selbst ist eine Erfindung der USA. Man filmt und postet Fotos auch im Iran mit Smartphones, und zwar nicht mit welchen aus iranischer Produktion. Der Iran tweetet auch auf Englisch, damit die Welt es liest. Damit akzeptiert es mit jedem Tweet aufs Neue die kulturelle Dominanz der USA. 
Amerika wird diesen Konflikt gewinnen, und zwar nicht nur durch die geradezu absurde Überlegenheit seiner Waffen. Amerika hat den Krieg schon gewonnen, und zwar kulturell. 

Nicht nur Smartphones und Twitter, kulturelle Errungenschaften der USA, werden im Iran genutzt. 
Wo wären denn die Arabischen Staaten heute, gäbe es nicht Millionen von Erdöl-durstigen Automobilen (wer hat’s erfunden?) auf den Autobahnen der Welt und in ihren Dünen?

Ja, angesichts der Verbreitung westlicher (Kultur)Technik könnte man meinen, der Westen habe einen kulturellen Siegeszug angetreten in die muslimisch-arabische Welt

Dushan Wegner schreibt ja auch


Der Iran hat ja schon einmal Freiheit geschmeckt 

Gut, und die anderen arabischen Staaten kennen es vielleicht ja nicht anders, haben niemals Freiheit kennengelernt.

Aber andererseits: 


Bild von lbokel auf Pixabay

Weshalb legen Frauen – wie obiges Foto deutlich zeigt – Smartphone hin, Motorboot her, ihre kulturelle und misogyne Uniform selbst in Ländern nicht ab, wo sie sich durch die übermäßige Verhüllung auffallend (und negativ) von der umgebenden Bevölkerung abheben?

Ist die „Attraktivität von Konsumkultur“ wirklich „stärker denn je“?

Ja – betrachtet man den Wortbestandteil „Konsum„. Die Attraktivität der westlichen Güter werden zuhauf in den muslimischen Communities geschätzt. Neben moderner Elektronik und Technik auch alkoholfreier Champagner, halal Pralinen und Hidjabs von Dior. 
Man gönnt sich ja sonst nichts.

Aber der Wortbestandteil „Kultur„?

Das wage ich – leider – zu bezweifeln. Denn wo hat man mehr Freiheit als in den westlichen, europäischen und amerikanischen Staaten? Wo sonst wird dem Individuum neben Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit und die Gleichberechtigung von Mann und Frau ermöglicht? 

Und hier haben wir schon das erste Problem: Was ist mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau, wenn nur Frauen ihr Haupt und Haar verhüllen, um züchtig und ehrbar zu sein nach dem kulturellen Verständnis einer frühmittelalterlichen Wüstensippe?

Wo bleibt die freie Entfaltung der Persönlichkeit, wenn den Mitgliedern der Expat-Communities im Westen keine Wahl der religiösen Überzeugung geschweige denn der freien Partnerwahl gelassen wird im Sinne der mitgebrachten Kultur?

Und zuletzt, was ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit wert, wenn selbst der deutsche Bundestag im Kotau vor den Forderungen eines imaginären Freundes die Verstümmelung der Genitalien von Kleinkindern erlaubt?

Was ist das überhaupt für eine „Kultur“, die ihren Kindern – dem Heiligsten und Kostbarsten, was wir besitzen, nämlich das Versprechen auf ein Weiterleben nach dem Tod – so etwas antut?

Lieber Dushan Wegner,
ich hoffe, Sie behalten Recht und mich straft das Leben Lügen mit meiner Schwarzmalerei. Doch ich muss leider den Bogen zurückschlagen Sting und den Russen, die erwiesenermaßen ihre Kinder liebten – und uns somit vor dem 3. Weltkrieg bewahrten.

In Bezug auf die „Religion des Friedens“ muss ich leider ein anderes Wort von der Liebe zu den Kindern bemühen


Golda Meir

Peace will come when the Arabs will love their children more than they hate us.

Wer in Europa, im Westen alle Möglichkeiten hat zur Freiheit und diese dann ausschlägt – indem er sich von den „Ungläubigen“ separiert, indem sie sich mit Kopftuch und Burkini schon von weitem optisch absondert, dem bringt man auch mit den tollsten kulturellen Erfindungen nicht bei, was unsere westliche Kultur in der Tiefe zusammenhält.

Ich denke, die Atombomben im Iran sind noch nicht einsatzbereit und hoffe, die (von mir vermutete) Intention der USA geht auf, dass der Tod des iranischen Staatsterroristen der Funke ist, der dieses innenpolitische Pulverfass hochgehen lässt.

Uns steht kein Weltkrieg mit Waffengewalt ins Haus. Das sorgt mich nicht.

Wir leben schon mitten im prophezeiten Clash of Cultures. Und ich mag Ihr Bild von den Innenhöfen, in die wir uns zurückziehen und unsere Kultur dort weiter pflegen, wie es schon vor Jahrhunderten unsere heidnischen Vorfahren angesichts einer anderen kulturellen Invasion taten.

Es begab sich aber zu der Zeit …

Sehr persönliche, politische Gedanken zum 1.Advent:
Es begab sich aber zu der Zeit, da Angela Merkel Bundeskanzlerin in Deutschland war, dass es notwendig wurde, ein kleines Weihnachtswunder zu schaffen

Es begab sich aber zu der Zeit, da Angela Merkel Bundeskanzlerin in Deutschland war, dass ein Gebot von ihr ausging, auf dass alle Welt in ihr Land eingeladen würde.

Und diese Einladung war die allererste und geschah, weil die Bundeskanzlerin „ein freundliches Gesicht zeigen“ wollte (ansonsten „ist das nicht mein Land“ (1) )

So ähnlich beginnt das wohl bekannteste Märchen der westlichen Welt – ganz passend zum heutigen 1. Dezember und 1. Advent möchte ich es zitieren, auch und gerade weil ich kein Christ mehr bin.

(Foto: Didgeman @pixabay)

Gestern war ich mit meiner Tochter auf dem Heilbronner Weihnachtsmarkt. Da zeitgleich ein „late night shopping“ Event stattfand (von dem wir beide nichts ahnten), platzten die Zubringerstraßen sowie die Innenstadt aus allen Nähten.

Wir bummelten fröhlich zwischen den Ständen hindurch, kosteten und kauften leckeren Käse aus Südtirol als Mitbringsel für meinen Mann, niedliche Plätzchenausstecher, machten Selfies vorm großen Weihnachtsbaum auf dem Kiliansplatz – als ich im Weiterbummeln ein Obdachlosenlager aus Isomatten und Schlafsäcken entdeckte.

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In eigener Sache | #Vaterlandsliebe

Vater, Ein Kleines Mädchen, Liebe, Mur, Bewundernswert
Liebe – auch Vaterlandsliebe – ist nur dann eine positive Emotion, wenn sie beiderseitig empfunden wird.
Selbst unter Erwachsenen verletzt nichts mehr als die fehlende Erwiderung für starke Gefühle, doch um ein Vielfaches schädlicher wirkt sich die Zurückweisung auf ein ungeliebtes Kind aus

Der Hashtag* #Vaterlandsliebe trendet in diesen Tagen in unserem doch so schönen, aber auch zutiefst gespaltenen Land.

*= mit dem Raute-Symbol # markierte Stichwörter,
die eine thematische Suche unter
Social-Media-Beiträgen ermöglichen
und dem Ermitteln von aktuellen Tendenzen dienen

Die sogenannten „Rechten“ streiten sich hierbei, ob nicht #Patriotismus der „bessere“ Begriff sei – und versteigen sich in Anschuldigungen, Patrioten mit ausländischer Herkunft „dürften“ das Wort Vaterlandsliebe nicht benutzen.

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Reblogged: Offener Brief an den Deutschen Bundestag, die Behörde der Stasi-Unterlagen nicht zu schliessen

Auf Twitter stieß ich auf Daniela Shams und ihren offenen Brief an den Bundestag.

Ich finde ihr Anliegen wichtig und habe es unterzeichnet.

24. September 2019
Sehr geehrte Damen und Herren des Bundestages!
In diesem offenen Brief fordere ich Sie auf, das Vorhaben zur Schliessung der Stasi-Behörde nicht durchzusetzen. Auch wenn die Staatssicherheit der DDR ein unschönes Kapitel ist, so gehört sie dennoch zur deutschen Geschichte und zum Leben vieler Menschen …

https://lifestyle4unique.com/offener-brief-an-den-deutschen-bundestag-die-behoerde-der-stasi-unterlagen-nicht-zu-schliessen/

Reblogged: Zuerst einmal… ich bin böse.

Auf diesen Blogbeitrag bin ich auf Twitter gestoßen und da der Autor Pat Murphy mir damit vollumfänglich aus dem Herzen spricht (gut, bis auf den Punkt mit dem Rasieren), nehme ich mir die Freiheit, den Beitrag hier zu rebloggen.


Gesellschaft, Politik, Kriminalität, Sicherheit, Integration – etc

Zuerst einmal… ich bin böse.

…also, zumindest gehe ich einmal davon aus, in den Augen einiger Zeitgenossen böse zu sein. Warum? Weil ich nicht nur Positives in Worte fasse, sondern auch Negatives – oder anders formuliert: kommuniziere ich generell nicht nur was mir ge-, sondern auch, was mir mißfällt.


Kritik im Generellen ist entgegen einer mir häufig im Leben begegneten Missinterpretation nicht per se negativ; sie kann genauso positiv sein – und
im besten Falle ist sie konstruktiv.


Doch ungeachtet dieser drei Möglichkeiten sollte sie in jedem Falle immer ehrlich sein!


So lautet beispielsweise auch eine meiner eigenen Aufforderungen in puncto Kritik an mir und meiner (auch künstlerischen) Arbeit ebenfalls häufig: „Bitte ehrlich, nicht höflich!“;


denn immerhin bringt (mir) de facto nur ehrliche Kritik etwas, bringt NUR diese uns weiter.


So erhält auch der/die mich nach meiner Meinung Fragende – soweit ich zur selbigen etwas zu sagen vermag – nicht zwangsweise eine, welche er/sie gerne hören würde, sondern – und davon kann er/sie ausgehen – eine Ehrliche. „Höflichkeitskomplimente“ sind folglich nicht das Meine; dafür ist von mir ausgesprochenes Kompliment bzw. Lob ehrlich und aufrichtig.


Und so bin ich – davon bin ich überzeugt -, wohl in den Augen einiger Zeitgenossen unbequem. Dabei spielt es in den Augen jener Verscheuklappten keine Rolle, daß ich nicht pauschal respektive „über einen Kamm schere“ sondern die Dinge de facto differenziert(!) betrachte. Es scheint simpler: Wer Fakten ausspricht, die nicht sein können, weil sie nicht sein dürfen, ist böse.


Folglich muß ich, weil ich Dinge (differenziert) beim Namen nenne, wohl in den Augen solcher Zeitgenosser „böse“ sein…  But, you know what, lads? I don’t give a fuck! Denn ich muß primär EINEM Menschen in die Augen schauen können, und das ist beim Rasieren.

Pat Murphy: Gesellschaft, Politik, Kriminalität, Sicherheit, Integration – etc

Hier weiterlesen: Gesellschaft, Politik, Kriminalität, Sicherheit, Integration – etc


In eigener Sache | Herz mit Loch

*** Björn ***

Eigentlich sollte ich heute einen neuen Social-Media-Beitrag zur Challenge #allemeineBuecher erstellen, zu der mich meine geschätzte Kollegin Karin Seemayer eingeladen hat.

Eigentlich.

Stattdessen breche ich beim Ausräumen der Spülmaschine unvermittelt in Tränen aus, weil mich der Anblick der vier identischen Fressnäpfchen daran erinnert, was für ein schmerzhaftes Loch der gestrige Tag in mein Herz gerissen hat, und dass ich jetzt nur noch drei Schüsselchen zu füllen und zu servieren habe.

Oh, Björn, du fehlst so sehr. Dein „prr-prr“, dein artikuliertes „Sprechen“, mit dem du uns Wichtiges mitzuteilen wusstest, die Jagd, die du immer mit Schnuffi durchs Haus und die Treppe hinauf veranstaltet hast.

Dein Duft, dein seidiges Fell, dein Blick, der uns vom ersten Augenblick an in seinen Bann gezogen hat.

Man sagt gern, Katzen lebten nur deshalb nicht so lange wie Menschen, weil sie ungleich mehr Liebe zu verschenken haben – das reicht einfach nicht für eine so lange Zeit.

Gemessen an deiner Liebe, mit der du uns eingehüllt hast, gemessen an der Freude, die du uns geschenkt hast, den Freundschaften, die du angebahnt hast bist du ein wahrer Methusalem geworden.

Ich bin dankbar – für dich – dass es so schnell gegangen ist, auch wenn es mir im Wortsinne das Herz zerfetzt hat. Der letzte gemeinsame Tag war ein großartiges Geschenk, gerade weil es dir wie durch ein Wunder wieder so gut ging, als sei nichts.

Danke an alle, die ihre Kraft geschickt haben, die mir und uns in Gedanken, Worten und Taten beigestanden haben.

ᚴᛅᛏᛅᚱᛁᚾᛅ * ᛚᛁᛏ ᚴᛁᛅᚱᛅ * ᛘᛁᚱᚴᛁ ᛅᛏ * ᛒᛁᚢᚱᚾ * ᚴᚫᛏᛣ ᛋᛁᚾ* ᛅᚾ ᚢᛅᛦ * ᛏᛅᚢᚦᚱ * ᛁ* ᛅᛋᛏ
katarina * lit kiara * marki at * bjorn * katr sin* an uaʀ * tauþr * i * ast
Katarina let gæra mærki at Bjorn, kattr sinn. Hann vaR dauðr i ást
Katharina ließ dieses Wahrzeichen setzen für Björn, ihren Kater. Er ist gestorben in Liebe.

In eigener Sache | Katharina Münz & Bücher bald illegal in Schweden?

Auf Twitter wurde ich von befreundeten Followern auf dieses schwedische Gesetzgebungsvorhaben aufmerksam gemacht:

Die schwedische Regierung will alte Wikinger-Symbole verbieten, weil sie angeblich „Anstiftung zum Hass darstellen“

voiceofeurope.com | meine Übersetzung

Die schwedische Regierung versucht, bestimmte Runen aus dem Runenalphabet , sowie einige alte nordische skandinavischen Symbole für illegal zu erklären.
Der offizielle Grund für das Runen-Verbot ist, dass die Nazis einige von ihnen während des Zweiten Weltkrieges verwendet haben, zum Beispiel die Odal-Rune, die O bedeutet und die Tyr / Tiwaz-Rune, die T bedeutet.
Wie verlautet, steht der sozialdemokratische Justizminister Morgan Johansson hinter der Initiative.
Nach dem Vorschlag können auch altnordische Symbole und Schmuck als Verhetzung verboten werden. 
Dazu gehören Mjølnir, der Hammer des nordischen Gottes Thor, die Valknut / Odins-Knoten und der Vegvisir.

Allerdings sind Runen über 1200 Jahre alt und haben absolut nichts mit Nazis zu tun.
Für viele Schweden sind die Runen ein großer Teil ihrer Religion Ásatrú, für einige haben sie nur eine große historische Bedeutung.
In der Definition von Rassismus in Schweden wird darauf abgehoben, dass jede Art von Unterdrückung gegen eine Religion rassistisch ist.
Was bedeutet, dass das Verbot von Runen rassistisch ist und gegen das schwedische Recht verstößt. 
Dennoch versucht die Regierung nun das vorchristliche Erbe, die Religion, Kultur und Kunst des Landes zu verbieten.

Runen zu verbieten, weil sie von den Nazis verwendet wurden, ist genau wie das christliche Kreuz zu verbieten, weil es von Ku-Klux-Klan oder in den Kreuzzügen verwendet wurde oder die arabischen Buchstaben zu verbieten, die von den Soldaten des Islamischen Staates / ISIS oder Al-Kaida verwendet werden.
In der Asa-Gemeinschaft, die Asatru und Menschen mit einem Interesse am altnordischen Kulturerbe organisiert, ist die Empörung groß über das, was ihrer Meinung nach eine Beschränkung, unter anderem der Religionsfreiheit, bedeuten.
Eine Petition wurde gestartet, und am Freitag, 24. Mai wird eine Manifestation aus Protest gegen den Vorschlag außerhalb des Parlaments in Stockholm stattfinden.
Das Interesse an den altnordischen Traditionen hat in der letzten Zeit, in Schweden und im Ausland stark zugenommen und berührt TV-Serien wie Vikings, The Last Königreich und Game of Thrones.

voiceofeurope.com | meine Übersetzung 
Thorshammer …
… Valknut – lebenslanges Einreiseverbot für mich in Schweden?
„Bücherverbrennung“ von „Aus der Zeit gefallen“ …
… wegen des Vegvísirs im Cover und als Kapiteltrenner?

Ich bekenne mich offen dazu, praktizierende Heidin im Sinne der Ásatrúer zu sein. Meine spirituelle Heimat habe ich im Eldaring e.V. gefunden, der in seinem Selbstverständnis wie folgt ausführt:

V. Abgrenzung
Innerhalb des Eldarings nicht geduldet werden Praktiken und Weltanschauungen, welche der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zuwiderlaufen.
Darunter fallen der politische Rechts– und Linksextremismus, rassistische Einstellungen, Sexismus sowie die okkulten Weltanschauungen der Theosophie bzw. der Ariosophie.
Der Eldaring nimmt keine Mitglieder auf oder arbeitet in irgendeiner Weise mit natürlichen oder juristischen Personen zusammen, die oben Genanntes vertreten oder mit Organisationen zusammenarbeiten, die dieses tun.
Sollte ein Mitglied nach Beitritt als Anhänger/in einer der oben genannten politischen, religiösen oder weltanschaulichen Gruppierungen identifiziert werden, wird es vorläufig durch Vorstandsbeschluss und endgültig durch die Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen.

Selbstverständnis des Eldaring e.V.

Ich verwahre mich entschieden gegen beständige Versuche, die Symbole meiner religiösen Überzeugungen in die rechtsextreme, (neo)nazistische Ecke zu ziehen.

Wer mich und meine Bücher kennt, weiß, dass ich mich um Aufklärung und ein tolerantes Miteinander in meinen Büchern bemühe, ich habe eine farbige Protagonistin, einige homosexuelle Figuren als beste Freundin oder Schwiegervater meiner Protagonisten erschaffen, ja, ich wurde sogar dafür angemeckert, der Kölner Erzbischof käme in „Die 13. Jungfrau“ zu nett rüber.

Ich bin alles andere als rassistisch, sondern halte es wie meine Ahnen und die von mir immer wieder beschriebenen Wikinger, wonach nicht die Herkunft zählt, um in der Gemeinschaft, dem Stamm, der Sippe oder dem Kampfverbund aufgenommen zu werden – sondern das Bekenntnis und Einstehen für die gleichen Werte.

Im Augenblick bin ich einfach nur zutiefst entsetzt über dieses Vorhaben der Regierung eines Landes, das ich so gerne bereisen wollte, nicht nur wegen der Landschaft, sondern weil ich so viele wunderbare Schweden in meinem Leben kennenlernen durfte.