Wir wollen keine wissenschaftliche Philosophenkönigin haben!

(Hier bei der Arbeit)

… die uns dann mit der notwendigen Weisheit klarmacht, was das (ihren Modellen nach scheinbar) Richtige ist.

Wolfgang Merkel, Politikwissenschaftler und Demokratieforscher am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) hat es am 25. April bei Anne Will auf den Punkt gebracht:

https://daserste.ndr.de/annewill/Bundes-Notbremse-in-Kraft-Durchbruch-oder-Tiefpunkt-in-der-Pandemiepolitik,annewill6998.html ab 40:20

Politik braucht eine Balance

„Politik ist etwas anderes als eine Teildisziplin der Wissenschaft. Aber die Politik hat eben mehrere Ziele zu verfolgen, und kann eben nicht nur sagen: Artikel 2, Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, sondern braucht eine Balance zu den Freiheitsrechten.

Wir sind eine Demokratie

„Wir sind eine Demokratie und wir wollen nicht einmal einen wissenschaftlichen Philosophenkönig oder eine Königin haben, die dann mit der Weisheit und auch mit der notwendigen Ethik klar macht, was die richtige Entscheidung ist.

Politik muss Konsequenzen ihrer Entscheidungen erkennen

„Es sind mehrere Ziele, und das ist die Kunst einer repräsentativen Politik, zu sehen, was an Konsequenzen aus einer solchen Entscheidung folgt.

Ohne Wirtschaftskraft kein Gesundheitssystem

„Wir sind keine Ein-Punkte-Demokratie, sondern es gibt bestimmte andere Interessen und es gibt letztendlich auch wirtschaftliche Notwendigkeiten um den medizinischen Sektor laufen zu lassen.

Mein Senf dazu:
Narzissmus ist eine psychische Erkrankung.

Äußerst toxisch fürs Umfeld.

Aber was sag ich …
Das spüren wir seit 7 Monaten „14-tägiger Wellenbrecher-Lockdown“ am eigenen Leib.

https://twitter.com/katharina_munz/status/1396724838048358400?s=20

PS: Vielen Dank an @tomdabassman für den Tweet im Screenshot des Beitragsbilds

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