Wieder einmal eine wundervolle Rezension.
Dieses Mal zu „Weihnachten auf Luxulyan“
Kategorie: Allgemein
Wenn es nicht so traurig und erschreckend wäre …
… müsste man darüber lachen.
… stellte schon Erich Kästner fest.
bzw. auch den Artikel von Nike Leonhard „Ist das Literatur oder kann das weg“ https://nikeleonhard.wordpress.com/2017/03/28/ist-das-literatur-oder-kann-das-weg/
… und meinen eigenen Senf:
Freiheit ist zu wertvoll, um sie unter Stoffbergen zu begraben
Sorry, aber wie kurz ein Röckchen sein darf oder nicht – das zu entscheiden liegt _allein_ im Aufgabenbereich derjenigen, die es trägt! Höchstens bei Minderjährigen sehe ich da ein Vetorecht der Erziehungsberechtigten (nicht, dass ich auf meinem Besuch der Buchmessen schon mal Minderjährige gesehen hätte, auf die das zugetroffen wäre).
Aber, mit Verlaub, wer einer erwachsenen Frau vorschreibt, wie viel Haut sie zu bedecken hat, um „züchtig“, „anständig“ oder „ehrbar“ zu sein, der weist ihr die Rolle eines unmündigen Kindes zu.
Gleichzeitig sexualisiert er den Anblick unbedeckter weiblicher (und nur weiblicher) Haut, die im Endeffekt dann dazu führt, dass Frauen unter Stoffhüllen verschwinden.Das macht mich wütend!
Wenn ein Mann ein Problem damit hat, dass der Anblick von weiblichen Körpern ihn aus dem seelischen Gleichgewicht bringt, dann soll er seinen Kopf abwenden und ggf. kalt duschen.
Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann, ist wenn Frauen mit dem Finger auf andere Frauen zeigen und sich zu urteilen erlauben, was „arg knapp“ sei und was nicht.
Ich muss nicht selbst vorhaben wollen, nachts um 1 splitterfasernackt durch den Stadtpark spazieren zu wollen – aber ich stelle mich vor jede Frau, die das vorhat und durchzieht.
Kein Mann hat seine Finger an sie zu legen und keine Frau mit ihren Fingern auf sie zu zeigen.Ihre Freiheit ist die Freiheit von uns allen. Frauen und Männern. Und sie ist zu wertvoll, um sie unter Stoffbergen zu begraben.
Aber da es alles nichts hilft, weder wütend zu werden noch flammende Appelle zu verfassen, eines hilft immer:
Humor ist, wenn man trotzdem lacht:
Ein Literaturfreund fordert die Verbannung von anime- und mangabezogenem Cosplay von der Leipziger Buchmesse, was mich mit hochgezogener Augenbraue zu einem Cartoon verleitete:
Gepostet von Jean-Jacques Seiler am Dienstag, 28. März 2017
#wirsindtraumfaenger – Tag 28 | Was strebe ich an?
#wirsindtraumfaenger – Tag 23 | Was war dein allererstes Buch?
Mein allererstes (Bilder)Buch war Mein allerschönstes Buch vom Backen, Bauen und Flugzeugfliegen. Was habe ich es geliebt – bis es irgendwann im Wortsinne auseinandergefallen ist!
Mein erstes Buch, das ich richtig las (in Schreibschrift) war Eine Handvoll Hund
Und Titus kommt nicht alle Tage habe ich erst ganz lange suchen müssen im Internet, bis ich es wiedergefunden habe.
Es war mein erstes Zeitreise-Buch, und ich darf mit Fug und Recht behaupten, dass es mich bestimmt zu meinem aktuellen Projekt „Charlotte vs. Thórsteinn“ inspiriert hat.
#wirsindtraumfaenger – Tag 21 | Die beste Film-Story
Katharina Münz: Falkenherz (Bewährung der Schildmaid)
„Der Roman bietet einen großartigen Abschluss der Reihe.“ – irgendwann lasse ich mir mit solchen Sätzen die Badewanne ein und tauche darin unter.
Gibt es ein größeres Lob?
Ja. Lest selbst, was Lisa sonst noch zu bemerken hat:
#wirsindtraumfaenger – Tag 20 | Das Buch für die einsame Insel
#wirsindtraumfaenger – Tag 19 | Mein liebster Buchmensch
#wirsindtraumfaenger – Tag 17 | Mein meistgelesenes Buch
WERBUNG
Folgenden Link kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:
Mein meistgelesenes Buch ist Doktor Erich Kästners gesammelte Werke Band 1
Ich finde darin Trost, Lebensweisheiten und sogar Stoßgebete für alle Lebenslagen.
Meine Ausgabe ist viel älter, ich glaube, die haben wir damals zur Hochzeit geschenkt bekommen.
#wirsindtraumfaenger – Tag 15 | Mit welcher Figur aus welchem Buch erträumst du ein Date?
(Foto © mpaphotoftl | Fotolia)
Momentan träume ich hauptsächlich von ihm.
Aber er will kein Date mit mir – sondern nur mit meiner Protagonistin!!!
Kapitel 2 (Thórsteinn)
Ein durchdringendes Piepen dringt an mein Ohr. Fremd. Gleichmäßig. Beunruhigend. Einen solchen Ton habe ich noch nie in meinem ganzen Leben gehört. Ich lausche und stelle fest, dass sein Takt dem Schlagen meines Herzens entspricht.
Wo bin ich?
ich wage es nicht, meine Augen zu öffnen, denn auch hinter geschlossenen Lidern kann ich erkennen, dass draußen ein grelles, weißes Licht scheint, heller als der wolkenlose Himmel an einem Sommertag.
Die Erinnerung kommt wieder. Verschwommen erst, dann klarer. Ich stand am Abgrung, es gab kein Entkommen.
Einar stand vor mir, und mir war klar, er würde mich töten.









