PANIK! Wir werden alle STERBEN! Jetzt auch die KINDER!

Beitragsbild von Peuler

Gestern Abend war ich zum Smalltalk auf dem Marktplatz meiner Heimatstadt.
Dort, wo bis 2019 zur Winterzeit sich Hüttchen und Buden um den schön geschmückten Weihnachtsbaum gruppierten, in deren Gassen Besucher sich die Hände an Glühweintassen wärmten und allerhand Leckereien genossen haben – herrschte Leere.

Leere? Ja, vielleicht im Vergleich zu den prä-pandemischen Jahren.

Doch gemessen an den Smalltalks der Vorwochen mit 10-12 Leuten war der Marktplatz mit rund sechzig Personen gerammelt voll!

Ich führte zahlreiche spannende Gespräche, es gab Austausch, Beistand, Tipps zur Prävention und Behandlung wurden ausgetauscht.

Und dann wurde mir da diese Story erzählt …

… die mich misstrauisch machte.

Ich habe bis gerade eben recherchiert und, siehe da:

Die Panikmache ist nichts als schlecht aufgezogener Paulanergarten!

Folgendes wurde mir zugetragen:

„Ich bin ja gegen die Impfung, aus persönlichen Gründen. Wegen meiner Vorerkrankung.
Aber vor Corona, da habe ich richtig Angst.
Vor allem, da diese neue Variante ja so aggressiv ist.
Auch und gerade bei Kindern.
Im Kindergarten in [kleines Dorf] sind nämlich gerade drei Kinder an Covid erkrankt.
So schwer, dass sie alle drei auf Intensivstation in [Kreisstadt] beatmet werden müssen.
Wissen tu ich das von meiner Tochter, die ja auch gegen die Maßnahmen ist.
Die hat eine Freundin, die ist total pro-Impfung.
Und Erzieherin dort.“

Mir klang das ganze sehr nach der Masche der „Rotpunkte“ auf Twitter, aber ich wollte es nicht in Bauch und Bogen abtun, ohne eine Recherche durchzuführen.

Also schrieb ich meine lokalen Kontakte an, ob jemand jemanden kennt, der in [kleines Dorf] wohnt – und etwas zu berichten hat.

Es dauerte nicht lange, und ich bekam Antwort:

Die Freundin einer Bekannten lebt nicht nur dort, sie hat auch ein Kind in der örtlichen Grundschule.

Zehn Klassenkameraden waren vor kurzem erkrankt, auch von deren Geschwistern im Kindergarten sind Infektionen bekannt – allerdings kein einziger schwerer Verlauf.

Zum Abschluss fragte mich meine Bekannte noch, ob es im Krankenhaus von [Kreisstadt] denn überhaupt eine Kinderstation gäbe.

Hätte ich das doch als erstes gecheckt:

Natürlich NICHT!

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