Übersetzung: Houston, die CDC* hat ein Problem (Teil 2)

Beitragsbild von SpaceX-Imagery auf Pixabay

The Ethical Skeptic hat mir freundlicherweise die Erlaubnis erteilt, seine Artikelserie zu übersetzen und die Übersetzung zu veröffentlichen

Hier geht es zum ersten Teil: „Houston, wir haben ein Problem

* Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention, die nationale Gesundheitsbehörde der Vereinigten Staaten

Artikelserie von The Ethical Skeptic, übersetzt von Katharina Münz

Bei der Durchsicht der zahlreichen unvollständigen und fälschlich kategorisierten Daten wird schnell deutlich, dass die CDC alle Symptome einer Organisation aufweist, die unter der Last einer Reihe von “Walking Dead“ Theorien des Kuhn-Paradigmas zur Covid-Sterblichkeit gefangen ist.

I-II: Einführung und Wissenschaftstheorie:
Thomas Kuhn: Wissenschaftliche Paradigmen

sehr gutes Erklärvideo von WISSEN HAT KEINEN EIGENTÜMER – I.B.Sauer

Offizielle Daten, die kompromittiert wurden, um Desinformation darzustellen, sind ein Warnzeichen dafür, dass eine Einrichtung, die angeblich ein von der Regierung genehmigtes Monopol besitzt und der amerikanischen Öffentlichkeit dienen soll, nicht mehr der Wissenschaft oder ihren Mitbürgern dient, sondern nur noch sozialen Doktrinen und einer außer Kontrolle geratenen Politik.

Dem amerikanischen Philosophen Thomas Kuhn wird die These zugeschrieben, dass sich die Wissenschaft nicht allmählich zur Wahrheit hin entwickelt, sondern eher dazu neigt, sich in einem Paradigma zu verankern – einem Konstrukt, einem Begriff oder einer Hypothese, die das Risiko birgt, lange über ihre Haltbarkeitsdauer hinaus im Spiel zu bleiben.

Eine Theorie kann so zu einer Art Kult, einem Zombie oder einer „Walking Dead“-Vorstellung werden, wenn man so will. Kuhn schlug vor, dass sich die Wissenschaft durch einen Paradigmenwechsel weiterentwickelt und nicht nur durch graduelle Entwicklung und vor allem nicht durch die Anhäufung einer Reihe von übereinstimmenden und verschachtelten erklärenden Spielereien.

Zu einem solchen Paradigmenwechsel kommt es, wenn eine gängige Theorie ein Phänomen nicht hinreichend erklären kann und eine Reihe von stimmigen Gegenbeobachtungen auftaucht. Eine wissenschaftliche Revolution findet statt, wenn: (i) ein neues Konstrukt direkt aus einer Reihe dieser Gegenbeobachtungen abgeleitet werden kann; (ii) dieses neue Paradigma eine überlegene Erklärungskraft in Bezug auf die objektive, beobachtete Realität bietet; und (iii) das neue Paradigma im Gegensatz zu einer etablierten (Zombie-)Theorie oder Erzählung steht.1

Eine Zombie-Theorie wird oft von einem Interessenverband gesponsert und durchgesetzt. Sie wird in der Regel durch philosophisches Kriechertum, eine damit verbundene soziale Bewegung oder eine verbündete politische Partei offensiv unterstützt. Eine solche Aktivität verleiht der Theorie natürlich keinerlei Glaubwürdigkeit, was ihre tatsächliche wissenschaftliche Gültigkeit betrifft.

Wenn der Schutz einer von einem Interessenverband geförderten Idee wichtiger wird als die Integrität der Wissenschaft selbst, handelt es sich um eine besondere Form der Zombie-Theorie, die der ethische Skeptizismus als Omega-Hypothese bezeichnet.

In einem früheren Artikel haben wir einen Modus und eine Form der Schlussfolgerung identifiziert, die wir als Heteroduktion bezeichnet haben.2 Heteroduktion ist der eigentliche Prozess der wissenschaftlichen Schlussfolgerung, der Schritt (i) des von Kuhn identifizierten Zyklus der wissenschaftlichen Revolution durchläuft. Heteroduktion ist von größter Bedeutung, wenn eine Omega-Hypothese erzwungen wird.

Ein Unternehmen oder eine politische Bewegung kann so sehr auf eine etablierte Zombie-Theorie fixiert sein, dass ihre vorherrschenden Elemente als eine Art pluralistische Ignoranz in den Reihen des Unternehmens für Jahre oder Jahrzehnte herrschen können – insbesondere in Unternehmen, die nicht auf einem Markt tätig sind und denen es an öffentlicher Kontrolle oder Wettbewerb fehlt. Die Organisation oder das Unternehmen wird eine Form der vorsätzlichen Blindheit gegenüber ihren eigenen Schwächen und Betrügereien zur Unterstützung ihrer Omega-Hypothese annehmen. Sie wird sich nicht selbst überprüfen, sondern grenzwertige oder sogar völlig unethische Aktivitäten unternehmen, um zu kontrollieren, was bekannt ist, und schließlich versuchen, jede Form von Dissens innerhalb ihrer Reihen aktiv zu unterdrücken.

Was der Leser im Folgenden beobachten wird, sind eine Reihe von Beobachtungen, eine Heteroduktion, wenn man so will, die auf das Vorhandensein mehrerer Omega-Hypothesen innerhalb der US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) hinweisen – insbesondere die Vorstellung, dass Covid-19 selbst als alleiniger Grund für die beobachtete Übersterblichkeit in den USA diente und dass wir nun lediglich mit den Nachwirkungen von Covid-19 in Form einer Pseudo-Theorie namens „Long Covid“ konfrontiert sind. Eine Pseudo-Theorie ist eine bloße Vorstellung, die als Wissenschaft ausgegeben wird und alles und nichts gleichzeitig erklärt. Beide Begriffe sind in hohem Maße verfälscht worden. Wenn wir beginnen, die vielen zerfledderten losen Fäden in Form der unten gezeigten Datenbankanomalien zu untersuchen und daran zu ziehen, wird deutlich, dass die CDC alle Symptome einer Organisation aufweist, die unter der Last einer „Walking Dead“-Theorie des Kuhn-Paradigmas und darüber hinaus einer politisch befeuerten Omega-Hypothese arbeitet.

Problem-Indikatoren der CDC MMWR-Berichterstattung (wöchentlicher Bericht über Erkrankungs- und Sterblichkeitsraten des CDC)

Die Hauptbedenken im Hinblick auf die Berichte der US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention „Wöchentliche vorläufige Zählungen der Todesfälle nach Bundesstaaten und ausgewählten Ursachen“ und „CDC WONDER online Datenbank: Vorläufige Sterblichkeitsstatistiken“ sind, dass die Berichte zwei offensichtliche Hauptziele seitens der CDC und ihrer Behörde zu erkennen geben:

  • das Verschweigen der möglicherweise durch die mRNA-Impfstoffe verursachten übermäßigen Todesfälle und
  • der Versuch, mRNA-Impfstoffe fälschlicherweise als besonders wirksam bei der Rettung von Menschenleben erscheinen zu lassen.

Bitte beachten Sie, dass wir in diesem Artikel keine Antwort auf eine dieser beiden Fragen geben werden, sondern lediglich die Bemühungen um Desinformation, Fehlinformation und Täuschung seitens der CDC skizzieren werden, mit denen versucht wird, beide Ziele zu erreichen.

Dementsprechend gibt es vier Schlüsselfragen, die in dieser janusköpfigen Täuschung eine Rolle spielen:

  1. Das System-Upgrade der nationalen Bevölkerungsstatistiken (National Vital Statistics System Upgrade, nachstehend „NVSS-System-Upgrade“ genannt) bot der CDC einen Zeitrahmen, in dem sie 22 Wochen lang Daten des NCHS-MMWR ändern konnte. Während dieses Zeitfensters entfernte die CDC heimlich überschüssige Sterbedaten aus ihrer Datenbank und passte die Strategien und Techniken an, wie ICD-10-Mortalitätscodes in die Daten der staatlichen Sterbeurkunden eingefügt wurden.

Wir stellen hier dar, dass während der Unterbrechung im Rahmen des NVSS-System-Upgrades eine neue Richtlinie in Kraft gesetzt wurde, die sich auf zwei kategorische Spielzüge konzentriert. Die CDC wendet kategorische Spielzüge an, um die dramatische Überschreitung der Sterblichkeitsrate durch Nicht-Covid-Impfstoffe zu verschleiern. Wenn es sich bei diesen überschüssigen Todesfällen nicht um Covid-Todesfälle handelt und sie nicht im Zusammenhang mit Impfstoffen stehen, wie gemeinhin unter Berufung auf Autorität, Glaubwürdigkeit und Unwissenheit behauptet wird, dann sollte es auch keinen Grund geben, die entsprechenden Aufzeichnungen zu verbergen. Doch genau das ist der Fall.

  1. Die Übersterblichkeit durch Krebs wird durch die kategorische Neuzuordnung von Krebs als mehrfache Todesursache (‚Multiple Cause of Death‘ nachstehend „MCoD“ genannt) zu Covid-19 als zugrundeliegende Todesursache (‚Underlying Cause of Death‘ nachstehend „UCoD“ genannt) verschleiert.
  2. Plötzliche Todesfälle bei Erwachsenen werden dadurch verschleiert, dass Todesfälle im Zusammenhang mit Perikarditis-Myokarditis-Herz-Kreislauferkrankungen weitaus länger als in der Vergangenheit im temporären Dispositionsbereich R00-R99 verbleiben, wodurch der zugehörige ICD-10-Mortalitätstrend für diese Todesfälle fälschlicherweise verringert wird.

Und schließlich wendet die CDC genau die gegenteilige Technik an, indem sie die Zuweisung mehrerer Todesursachen ausnutzt und auch völlig fiktive Todesfälle hinzufügt, um ihre mRNA-Impfstoffe besser aussehen zu lassen, als sie sind.

  1. Die CDC verwendet Spielzüge mit multiplen Todesursachen zur Kategorisierung und erstellt neue Todesfälle, um den Anschein zu erwecken, dass die ungeimpften Menschen zwölfmal häufiger sterben als die geimpften.

Diese vier Themen werden im Folgenden näher erläutert.

1. Das NVSS-System-Upgrade bot die Möglichkeit, Sterbedaten zu reduzieren und neu zuzuordnen

Das Upgrade des Nationalen Systems für Bevölkerungsstatistiken (im Folgenden „NVSS-System-Upgrade“) war von seinem Timing und seiner opportunistischen Ausrichtung her machiavellistisch. In der Tat scheint die gesamte Entwicklung ab Oktober 2022 eine Scharade gewesen zu sein, die lediglich dazu diente, die Reihe der Warnindikatoren und die in diesem Artikel dargestellten Aktivitäten zu verschleiern. Das NVSS-System-Upgrade bot der CDC die Gelegenheit, Mechanismen zu entwickeln, um plötzliche Todesfälle bei Erwachsenen und Krebstodesfälle zu verbergen (siehe Anhang 1B unten), und diente ironischerweise nur dazu, die von außen beobachtbare Gesamtfunktion und -leistung des NCHS/State-to-CDC-Meldeprozesses zu verschlechtern. Angeblich sollte der Prozess der endgültigen Klassifizierung der Todesbescheinigungen nach ICD-10 als Ergebnis dieses Upgrades straffer werden. Letztendlich hat sich dieser Nutzen nicht eingestellt, da sich nur die Verzögerung bei der Klassifizierung von Krebssterbefällen zu verbessern schien. Doch selbst diese „Verbesserung“ der Verzögerungszeit erwies sich als nichts anderes als das Ergebnis der Bemühungen der CDC, Krebstodesfälle von vornherein zu verbergen (wie in den nachfolgenden Abbildungen 2A bis 2D dokumentiert). Insgesamt war das NVSS-System-Upgrade ein Fehlschlag – und diente nur als Deckmantel für heimliche Aktivitäten von irgendjemandem.3

Anhang 1A – Das NVSS-System-Upgrade wurde am 6. Juni angekündigt. Ursprünglich sollten nur zwei Berichtszeiträume davon betroffen sein. Wie sich herausstellte, waren sieben betroffen, zusammen mit 22 Wochen verkürzter Mortalitätsdatenmeldung.

Das NVSS-System-Upgrade sollte zwei MMWR-Berichtswochen dauern, dauerte aber schließlich ganze fünf Wochen länger als geplant – und kehrte so mit einer ganzen Reihe verkürzter Sterbedatensätze in zwei speziellen ICD-10-Mortalitätssätzen auf der Bildfläche zurück (siehe Anhang 1B unten).

Anhang 1B – Der Zeitraum für das NVSS-System-Upgrade wurde genutzt, um insbesondere die Zahl der plötzlichen Todesfälle bei Erwachsenen, die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Herz- und Leitfähigkeitsstörungen und schließlich die Zahl der Krebserkrankungen gegenüber allen anderen ICD-10-Mortalitätscodes zu verringern. Beachten Sie, dass die regelmäßige Verzögerung bei der Erstellung von Datensätzen in allen Zeitrahmen sowohl vor (A) als auch nach (B) dem fraglichen Zeitraum auftritt – im Gegensatz dazu blieb der fragliche Zeitraum jedoch dauerhaft verkürzt.

Die letzte Überprüfung der während des System-Upgrades verloren gegangenen Datensätze ergab, dass von den 51.910 Datensätzen, die während der siebenwöchigen Unterbrechung aus den Daten verschwunden waren, 13.245 anderen ICD-10-Sterbecodes zugeordnet wurden, während 9.290 Datensätze in der Datenbank fehlten. 70 % dieser fehlenden und neu zugeordneten Datensätze betrafen Sterbeurkunden, die sich auf plötzliche Todesfälle bei Erwachsenen und Krebstodesfälle bezogen. Dies war nicht im Geringsten zufällig. Diese beiden lächerlich negativ bewerteten ICD-10-Sterbetafeln sind in Abbildung 1C unten dargestellt. Obwohl sie jetzt zum Schweigen gebracht wurden, weil in den darauffolgenden Wochen bestätigt wurde, dass wir mit unserer Einschätzung richtig lagen, gab es vom Narrativ getriebene Personen, die mein Material überprüften und darauf bestanden, dass ich diese Zahlen als Fakten in meinen Analysen verwende (wobei sie diese Verurteilung fälschlicherweise als „Peer Review“ angaben). Ich weigerte mich mit der Begründung, dass ich mich nicht dazu hergeben werde, die Falschinformation des Narrativs zu veröffentlichen.

Anhang 1C – Eine detaillierte Prüfung der fehlenden Sterbedatensätze infolge des NVSS-System-Upgrades zeigt, dass etwa 70 % der fehlenden Sterbefälle Plötzliche Todesfälle bei Erwachsenen und Krebserkrankungen betrafen. Dies hätte nicht der Fall sein dürfen, wenn der Rückgang der Sterbefälle lediglich ein vorübergehendes Artefakt oder ein Aspekt der neu angezeigten und komprimierten Verzögerung (verbesserte Systemfunktionalität) wäre, wie behauptet wurde. Dieser Rückgang der Meldungen diente dazu, diese Behauptungen zu widerlegen.

Nachdem dieser Zeitraum verstrichen war und die nachfolgenden MMWR-Wochen in die Datenbank eingegeben wurden, stellte sich heraus, dass diese plötzlichen Einbrüche der Sterblichkeit während des System-Upgrades (die beiden rechten Diagramme in Anhang 1C oben) entweder falsch oder betrügerisch waren. Die Anhänge 2D und 6 zeigen die korrigierten Diagramme, wie wir weiter unten ausführen.

2. Kategorische Verschleierung der Krebssterblichkeit bei mehreren Todesursachen

Das NVSS-System-Upgrade bot der CDC die Gelegenheit, ihre Berichterstattung über die Krebssterblichkeit zu manipulieren und zu entschuldigen, um die 9-Sigma-Überschreitung bei diesem ICD-10-Code (C00-C97) zu verschleiern, ein Trend, der sich schon früh im Jahr 2022 gezeigt hatte. Die ersten Anzeichen dieser Verschleierungsbemühungen zeigten sich unmittelbar nach Abschluss des System-Upgrades in Form einer Kompression, die in der Verzögerungskurve der Krebssterblichkeit zu beobachten war (siehe Anhang 2A). Zunächst haben wir diese Kompression der Verzögerungskurve auf eine tatsächliche Verbesserung der Zeit bis zur Datenerfassung zurückgeführt, wie es die CDC als Zweck des NVSS-System-Upgrades angegeben hatte.

Anhang 2A – Am Ende des NVSS-System-Upgrades begannen die CDC-Dateneinbrüche ein separates Verzögerungsprofil für Krebs im Vergleich zu allen anderen ICD-10-Code-Sterbefällen zu zeigen. Es hatte den Anschein, dass Krebserkrankungen über ein separates System gemeldet wurden, das von allen anderen staatlichen Meldefunktionen für Sterbeurkunden getrennt war. Wie in den nachfolgenden Anhängen 2B bis 2D dargestellt, stellte sich heraus, dass die CDC lediglich Krebsdatensätze mit mehreren Todesursachen als zugrunde liegende Todesursache Covid-19 neu zuordnete, wenn Covid-19 in der MCoD-Liste auf der Sterbeurkunde aufgeführt war (dies geschah zu 100 %, was etwa 350 – 450 Todesfällen pro Woche entspricht).

Wie sich herausstellte, war diese „Verbesserung der Servicezeit“ nichts weiter als eine List. Die Kompression der Krebssterblichkeitskurve, die oben in Anhang 2A zu sehen war, war lediglich ein Artefakt, das auf die Entfernung von Datensätzen aus der ICD-10-Liste für Krebs-UCoD zurückzuführen war und in den Wochen 2 bis 18 des vorläufigen Sterbezeitraums auftrat. Mit anderen Worten, der Grund dafür, dass die Krebstodesfälle bereits in Woche -4 ihr langfristiges Niveau erreichten (alle anderen ICD-Codes brauchten 12 Wochen, um dies zu erreichen), lag darin, dass die Krebstodesfälle den Covid-19-UCoD-Todesfällen neu zugeordnet wurden (siehe Anhang 2D) oder ganz aus den Daten entfernt wurden (siehe Anhang 2E), und zwar nach Woche -2 (siehe Anhang 2B bis 2E unten). Kein Wunder, dass sich der Rückstand so schnell auflöste.

Anhang 2B – Wenn man die Covid-Abweichung der MCoD-Nur-Krebs-Todesfälle vom Trend mit der UCoD-Nur-Krebs-Abweichung vom Trend abgleicht, kann man feststellen, dass bei 100% der MCoD-Krebs-Covid-Todesfällen eine Covid-19 zugrunde liegende Todesursache angegeben wird.

Um zu testen, wie lächerlich diese Neuzuordnung von Daten mit mehreren Todesursachen ist, kann man in Anhang 2C unten sehen, dass diese Neuzuordnung des Quotienten von Krebstodesfällen zu Covid-19 UCoD von der CDC überhaupt nicht gut durchdacht war. Sie haben ein loses Ende in der Luft hängen lassen, einen faulen Strick übersehen – und wir haben ihn gefunden.

Seit dem NVSS-System-Upgrade sind jede Woche ganze 25 % aller Covid-19-Sterbefälle zufälligerweise Menschen, die ebenfalls an Krebs sterben. Das stellt ein Ding der Unmöglichkeit in diesem wichtigen Sterbebuch dar, das der gleichen Art von Fehler entspricht, den ein Veruntreuer machen könnte.†

(† Bitte beachten Sie, dass ich in meiner Laufbahn mehr als genug Veruntreuer erwischt und Geheimdienstfälle geklärt habe. Ich bin für diese berufliche Tätigkeit bestens qualifiziert).

Anhang 2C – Krebserkrankungen mit mehreren Todesursachen bei Covid-19 als Prozentsatz der gesamten Covid-Todesfälle. Im Jahr 2022, nach dem NVSS-System-Upgrade, starb etwa ein Viertel aller Covid-19-Todesopfer plötzlich auch an Krebs. Dies war in keinem anderen Zeitraum während der Pandemie der Fall – der Anteil lag normalerweise bei etwa 5,3 % (was an sich ebenfalls hoch ist). Die einzige Möglichkeit, wie es zu dieser Überverteilung kommen kann, besteht darin, dass Covid vereinfachend Krebspatienten zugewiesen wird, so dass Covid-19 als zugrundeliegende Todesursache zugewiesen werden kann, wodurch die ICD-10-Krebszahl entsprechend reduziert wird. Mit anderen Worten: ein kategorischer Spielzug bei der Berechnung der Krebstodesfälle. Dies war eine nicht angekündigte Änderung der Verfahrensweise, die während des System-Upgrades vorgenommen wurde.

Der Nettoeffekt dieser ruchlosen Aktivität war, dass seit dem NVSS-System-Upgrade jede Woche 350 bis 450 Datensätze zur zugrunde liegenden Todesursache Krebs aus der ICD-10-Datenbank entfernt wurden. Wenn diese Todesdatensätze wieder in die Daten aufgenommen werden (wie vor dem System-Upgrade), nimmt der Krebssterblichkeitstrend seinen 9-Sigma-Krebstodesüberschuss wieder auf, der unmittelbar vor dem System-Upgrade beobachtet wurde, und die vorläufige Krebsverzögerung gleicht sich wieder an die Verzögerung an, die bei allen anderen ICD-10-Codes beobachtet wurde, quod erat demonstrandum.

Anhang 2D – Wenn man lediglich 75 % der MCoD Krebs/Covid-Fälle als Prozentsatz der gesamten UCoD Covid-19-Mortalität entfernt, eine Anomalie, die erst nach dem NVSS-System-Upgrade auftrat, und weist diese Todesfälle korrekt wieder einer Krebs-UCoD zu – dann wird plötzlich die ICD-10-Verzögerung der zugrunde liegenden Todesursache Krebssterblichkeit wieder mit allen anderen ICD-10-Codes der Sterblichkeit in Einklang gebracht und die Krebssterblichkeit kehrt zu ihrem 9-Sigma-Überschuss zurück, dem Niveau, das sie erreicht hatte, als das NVSS-System-Upgrade erklärt wurde (offensichtlich unwissentliches oder böswilliges Timing). Dies ist der Beweis dafür, dass die CDC die Krebssterblichkeit als Covid-19-Todesfälle verschleiert.

Schließlich hat sich die CDC, wie unten zu sehen ist, nicht mit einer bloßen Neuzuordnung von Krebstodesfällen zu den Covid-19-Todesfällen begnügt, sondern ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat einfach weitere 40 bis 75 Krebstodesfälle aus der MMWR-Datenbank entfernt, und zwar in jeder einzelnen Woche der letzten 18 Wochen. Dies wirft die Frage auf, ob eine solche Reduzierung der Todesfälle normal ist. Die Antwort auf diese Frage ist ein eindeutiges „Nein“. Nahezu 100 % der vorläufigen Sterbefälle nehmen während des Zeitraums der Verzögerung und der vorläufigen Berichterstattung zu und nicht ab. Dieser Rückgang der Krebstodesfälle deutet auf eine außergewöhnliche Aktivität seitens derjenigen hin, die die MMWR-Meldedatenbanken verwalten (die Wunderdaten in dem in Anhang 2E unten zitierten Fall). Für sich genommen mag dies nicht viel bedeuten. In Anbetracht der gesamten ruchlosen Aktivitäten, die sich auf die Verschleierung der SADS- und Krebssterblichkeit konzentrieren, ist jedoch auch diese Ausnahme ein Hinweis auf einen laufenden Betrug.

Anhang 2E – Die CDC hat seit dem Ende des NVSS-System-Upgrades jede Woche 40 bis 75 Krebstodesfälle aus der MMWR-Meldedatenbank entfernt (graue Linie, die je nach Fall auf die orangefarbene oder blaue Linie heruntergezogen wurde – hervorgehoben im roten Kreis). Dies deutet sowohl auf eine nicht offengelegte Änderung der Richtlinien während des Zeitraums des System-Upgrades als auch auf den Wunsch hin, so viele Krebstodesfälle zu verschleiern, wie es eine achselzuckende glaubhafte Abstreitbarkeit erlauben würde. Diese Aktivität zur Entfernung von Krebstodesbescheinigungen findet ab MMWR Woche 40 im Jahr 2022 statt, und zwar bis zu 18 Wochen nachdem der behandelnde Arzt oder das Krankenhaus die endgültige Todesbescheinigung eingereicht hat.

Diese verzweifelten Versuche, die Daten zur Krebssterblichkeit zu verschleiern, lassen sich auch anhand des ICD-Untercodes für Krebserkrankungen mit unklarer Ursache und sekundärer Lokalisation (C76-C80) bestätigen. Dies ist ein ICD-10-Untercode, der normalerweise etwa 15 % aller Krebstodesfälle pro Woche ausmacht. Nach dem MMWR Week 14 2021 macht dieser Sub-Sub-Code plötzlich 42 % aller neuartigen überschüssigen Krebssterblichkeit aus. Anhand dieses Metadiagramms für Krebs (C76-C80) kann man sehen, dass die CDC besonders darauf bedacht ist, die Daten dieser Kategorie der Krebssterblichkeit, die auf Unordnung, Verwirrung und Desorganisation hinweisen, zu verschleiern.

Man kann solche falschen Covid-19-UCoD-Zuschreibungen auch bestätigen, indem man den starken, aber falschen Anstieg der Todesfallraten in den USA Ende 2022 beobachtet, wie in diesem Diagramm für die Todesfallraten in den USA zu sehen ist. Im Vergleich dazu zeigt das gleiche Diagramm für Europa keinen derartigen Anstieg der CFR (die CFR konvergiert um die Hälfte der CFR der H1N1-Grippe, im Einklang mit den CFRs der meisten menschlichen Coronaviren). Natürlich weist auch die Welt diesen CFR-Anstieg nicht auf. Nur die USA schüren Ängste und vertuschen Panikmache durch eine falsche Todesfallbilanz.

3. Kategorisches Verschweigen des plötzlichen Herztodes bei Erwachsenen (Perikarditis / Myokarditis / leitungsbedingte Herzerkrankungen)

Bei den seit Mitte 2021 zu beobachtenden plötzlichen kardialen oder anomalen Todesfällen bei Jugendlichen und Erwachsenen besteht ein Paradoxon. Zehntausende von Fällen junger Menschen, die plötzlich im Schlaf oder nach einem Sportereignis sterben, stehen im Widerspruch zu einem angeblichen Rückgang des plötzlichen Herztodes, der von der CDC und den Trollen der Pharmaindustrie seit dem NVSS-System-Upgrade behauptet wird (siehe Anhang 3B, oberes Feld).

Einer aus dem Freundeskreis meiner Kinder, ein gesunder junger Mann, der gerade das College abgeschlossen hatte und voller Hoffnungen und Träume war, starb vor einigen Monaten plötzlich im Schlaf an konduktivem Herzversagen. Es waren keine Drogen oder Alkohol im Spiel.

Man wollte uns glauben machen (und es ist nur ein Glaube), dass diese Todesfälle „immer schon passiert sind“ und wir ihnen nur vorher keine Beachtung geschenkt haben. Blödsinn – das ist dieselbe Art von Farce, die uns als Eltern eines Kindes vor Jahren vorgespielt wurde, bei dem aufgrund eines Impfschadens eine dauerhafte Enzephalitis diagnostiziert wurde. Ich erkenne die Masche. Das ist Gaslighting.

Diejenigen, die eine solche Pseudo-Theorie vertreten (zur Erinnerung: eine Theorie, die alles, jedes und nichts gleichzeitig erklärt), verfügen über keinerlei Daten, die das Narrativ ihres Dogmas stützen. Es ist Bösartigkeit, die vorgibt, hilfreich zu sein. Im Folgenden zeigen wir, warum solche Aktivitäten Gaslighting darstellen.

In Anhang 3A unten kann man sehen, dass es einen temporären Behälter gibt, der anormale klinische und labortechnische Todesfälle enthält (stark vertreten sind Myokarditis, Perikarditis und leitungsbedingte Herzstörungen – weil dies die Todesfälle sind, die Ärzte und Gerichtsmediziner am häufigsten vor ein Rätsel stellen – wie es bei dem Freund unserer Familie der Fall war). Solche Todesfälle sind nicht mit Todesfällen durch Fentanyl oder Drogenmissbrauch zu verwechseln – diese lassen sich durch Bluttests leicht nachweisen und werden separat erfasst.

In der Zeit vor der MMWR-Woche 14 2022, die die Pandemiezeit einschließt, wurden diese Todesfälle zu 90 % in ihrer endgültigen ICD-10-Disposition innerhalb von etwa 3 bis 12 Wochen aufgelöst. Wie in Anhang 3A zu sehen ist, ist diese Gruppe von Todesfällen seit der Einführung von mRNA-Impfstoffen in der US-Bevölkerung nicht nur um 70 % gestiegen, sondern die CDC hat auch beschlossen, diese Todesfälle nicht mehr nach der endgültigen ICD-10-Einstufung zu erfassen. Dies hat dazu geführt, dass schätzungsweise 35.600 anormale klinische und labortechnische Todesfälle durch Perikarditis, Myokarditis und leitungsbedingte Herzstörungen nicht in der kardialen Sterblichkeitsrate in den USA berücksichtigt werden – was die ICD-10-Mortalitäts-Trendkurven künstlich nach unten drückt und die Gewissensbisse der pharmazeutischen Vorstandsmitglieder der CDC besänftigt.

Auch dies ist nichts anderes als die Veruntreuung von Spesengeldern oder Steuerbetrug in der Buchhaltung eines Unternehmens oder einer Wohltätigkeitsorganisation. Jim und Tammy Faye Bakker (Anm.: Gründer eines weltbekannten christlichen Fernsehsenders – und Veruntreuer von Spendengeldern) wären beeindruckt.

Anhang 3A – Die Zahl der Todesfälle mit abnormalen klinischen und Laborbefunden ist in dem Zeitfenster unmittelbar nach der Einführung der Covid-19-mRNA-Impfstoffe nicht nur um 70 % gestiegen, sondern hat auch nicht abgenommen. Im Juni 2022 begann die CDC im Rahmen ihres „System-Upgrades“ damit, diesen R00-R99-Code (vor allem den R99-Code) als Aufbewahrungsort zu verwenden, um plötzliche Todesfälle bei Erwachsenen zu verbergen, damit sie nicht in ihre endgültige ICD-10-Code-Disposition gelangen – und damit die Eskalation der Perikarditis/Myokarditis/leitungsbedingten Herztodesfälle insbesondere bei jungen Erwachsenen zu verbergen. In der MMWR-Woche 40 des Jahres 2022 bleiben 35.600 überzählige Todesfälle in diesem temporären Dispositionsbereich verborgen.

Wenn man nur 18 % dieser anomalen und schwer kardialen Todesfälle bei jüngeren Personen in den WONDER Daten über Todesfälle aufgrund von Myokarditis, Perikarditis und leitungsbedingten Herzstörungen berücksichtigt, ergibt sich ein Anstieg der Sterblichkeit in dieser Untergruppe um 22 Sigma seit MMWR Woche 14 im Jahr 2021. Dieser Prozess ist in Anhang 3B dargestellt, und das Ergebnis ist im unteren Feld angegeben. In der Tat entwickelt sich ein sehr starker Knick in diesen Daten, der unmittelbar mit der landesweiten Einführung von mRNA-Impfstoffen in den USA zusammenfällt.

Meine Befürchtung ist, dass weit mehr als 18 % dieser ungeklärten Todesfälle abnorme und klinische Befunde im Zusammenhang mit Perikarditis, Myokarditis und leitungsbedingten Herzstörungen aufweisen – und die CDC verheimlicht einen Tsunami von Problemen. Dies ist ein Menschenrechtsverbrechen.

Anhang 3B – Nimmt man nur 17,8 % der ausgesetzten R00-R99-Symptome, Anzeichen und anormale klinische und Laborbefunde, von denen viele oder die meisten auf plötzliche Myokarditis/Perikarditis/leitenungsbedigte Herzerkrankungen zurückzuführen sind, und ordnet diese Todesfälle der Kategorie Myokarditis-Perikarditis-leitungsbedingte und sonstige herzbedingte Sterblichkeit (I30, I40 und andere) zu, ergibt sich ein erschreckender Trend in dieser Sterblichkeitskategorie.

Wenn wir genau diese Schlussfolgerung, die wir oben induktiv abgeleitet haben, weiterverfolgen und deduktiv testen, indem wir die WONDER MCoD-Daten nach allen herzbedingten Todesfällen abfragen, einschließlich der Todesfälle mit RXX abnormen und klinischen Laborbefunden, die sich auf abnormale herzbedingte Erkrankungen beziehen4 – die angeblich in der oben zitierten 22-wöchigen Zeitspanne festgehalten werden -, erhalten wir ein alarmierendes Ergebnis. In den Fällen, in denen auf der Sterbeurkunde kein Covid-19 aufgeführt ist, haben wir für den gesamten Pandemiezeitraum einen Höchststand an herzbedingten Todesfällen zu verzeichnen. Es handelt sich sogar um einen 17-Sigma-Höchststand (20-Sigma-Höchststand bei Berücksichtigung des Pull-Forward-Effekts).

Definition „induktiv“:
Induktives Vorgehen beschreibt ein wissenschaftliches Verfahren, bei dem Schlussfolgerungen von Einzelfällen oder Beobachtungen auf die allgemeine Gesetzmäßigkeit gezogen werden.

Definition „deduktiv“:
Deduktives Vorgehen beschreibt ein wissenschaftliches Verfahren, um aus allgemeinen Theorien, Gesetzen und Regelmäßigkeiten einen besonderen oder konkreten Einzelfall abzuleiten.

https://www.empirio.de/empiriowissen/deduktive-und-induktive-forschung
Anhang 3C – Herzkrankheiten (IXX) und unsichere verwandte Erkrankungen (RXX) sind in der MMWR-Woche 38 des Jahres 2022 so hoch wie noch nie. Dennoch findet man einen Fachmann nach dem anderen, der uns unsachgemäß erklärt, dass wir kein Problem mit herzbedingten Todesfällen haben. Ich habe noch nie einen Verlauf von 20 Sigma in einem ICD-10-Code gesehen, dem so viele wöchentliche Todesfälle als Anteil an der Gesamtsterblichkeit zugeschrieben werden. Das ist außergewöhnlich.

Dieses Signal sollte in allen Korridoren des öffentlichen Gesundheitswesens Warnsignale auslösen, … doch das tut es nicht. Die Kombination aus konsistenter induktiver Stärke, reduziert durch konvergente Deduktion – ist gleichbedeutend mit einem Beweis. Tut mir leid, liebe Fachleute, eure Berufung auf Unwissenheit hat den Menschen nur geschadet.

4. Kategorische Ausnutzung der Covid-19 MCoD-Sterblichkeit, um die Öffentlichkeit mit der Desinformation über die Wirksamkeit von Impfstoffen zu beeinflussen

Auch im nachstehenden Anhang 4A wird die Verbuchung deutlich, bei der plötzlich alle Covid-19-Todesfälle mit mehreren Todesursachen als zugrunde liegende Todesursache ausschließlich in der ungeimpften Kohorte angenommen werden. Für die im nachstehenden Anhang 4A analysierte Woche belief sich die Covid-19-MCoD-Zahl auf 2.650 MCoD-Todesfälle (in der Altersgruppe der über 50-Jährigen). Die CDC musste also 841 MCoD-Todesfälle in UCoD-Todesfälle umwandeln und sie nur den Ungeimpften zuordnen und in derselben Kohorte weitere 548 Todesfälle produzieren, um die Ungeimpften im Vergleich zu den Geimpften mit einer 12-fachen Todesfallrate erscheinen zu lassen. Dieser Taschenspielertrick wurde jedoch nicht in einer Datenbank durchgeführt, sondern in einer Stichprobenstudie, bei der nie eine Rückprojektion durchgeführt wurde, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse der induktiven Hochrechnungsstudie stichhaltig – oder in diesem Fall sogar möglich – waren.

Diese Ergebnisse sind mathematisch nicht möglich.

Dies ist Nötigung unschuldiger Bürger durch gezielte Desinformation und stellt Betrug dar.

Anhang 4A – Ungültige Einbeziehung von Datensätzen mit mehreren Todesursachen (MCoD) zur Aufblähung der scheinbaren Sterberate der ungeimpften Kohorte. Wenn man die von der CDC veröffentlichten Kohortensterblichkeitsraten (linke zwei Felder im Diagramm) für die Woche vom 10. Juli 2022 auf ihre Solidität hin überprüft und sie mit den tatsächlichen Todesfällen im MMWR-Bericht (über 50 Jahre) für dieselbe Woche vergleicht, stellt man fest, dass die Sterblichkeitsraten eine Addition von 77 % mehr Todesfällen erfordern – die alle durch die erwähnten Stichprobenstudien zur ungeimpften Kohorte hinzugefügt werden.
Nachtrag: Das Simpson-Paradoxon innerhalb der Gesamtmortalität (All Cause Mortality)

Das Simpson-Paradoxon, benannt nach Edward Hugh Simpson ist ein Paradoxon aus der Statistik. Dabei scheint es, dass die Bewertung verschiedener Gruppen unterschiedlich ausfällt, je nachdem ob man die Ergebnisse der Gruppen kombiniert oder nicht. Dieses Phänomen tritt oft bei statistischen Auswertungen in den Sozialwissenschaften und in der Medizin auf. 

https://moodle.umm.uni-heidelberg.de/medien/biom/lexikon/data/s020.html

Abschließend ist natürlich anzumerken, dass die CDC versucht, eine Pandemie zu definieren und ihre Pandemie-Updates in Form der Gesamtsterblichkeit auszudrücken. Als Fachleute für Epidemiologie sollten sie in diesem Fall keine solch irreführende Metrik verwenden. Das Pandemierisiko muss zu diesem Zeitpunkt anhand der überschüssigen Sterblichkeit natürlicher Ursachen, die nicht auf Covid zurückzuführen sind, bewertet werden (siehe Anhang 6 unten). Diese Kennzahl (deren Kontrast in den Anhängen 5 und 6 zu sehen ist) bietet einen Anhaltspunkt für das Risiko durch nicht-Covid Todesursachen. Wie in Anhang 6 zu sehen ist, beträgt die Überschreitung der Sterblichkeit durch nicht-Covid natürliche Ursachen alarmierende 13,3 %, während die Überschreitung der Sterblichkeit durch alle Ursachen (wie in Anhang 5 dargestellt) bei eher geringen 3,3 % liegt. Die Gesamtmortalität kann daher irreführend sein, wenn sie als eigenständige Kennzahl verwendet wird. Liebe Leserinnen und Leser, seien Sie vorsichtig mit Experten des öffentlichen Gesundheitswesens, die unqualifizierte Zahlen zur Gesamtmortalität verbreiten.

Anhang 5 – Die CDC veröffentlicht weiterhin ihre zusammenfassenden Daten zur Pandemie in Form der Gesamtsterblichkeit (All Cause Mortality, ACM). Wie in der obigen Grafik zu sehen ist, vermittelt die Gesamtmortalität ein falsches, rosiges Bild vom Stand der Pandemie (3,3 %). Aufgrund des Pull-Forward-Effekts und des raschen Rückgangs der Todesfälle durch Covid ist die überschüssige Sterblichkeit durch natürliche Ursachen, die nicht auf Covid zurückzuführen sind (13,3 %), eine bessere Kennzahl. Die Gesamtsterblichkeit dient nur dazu, die überschüssigen Todesfälle in der Endphase einer Pandemie zu verbergen. Bis heute weigert sich die CDC, diese wichtige Statistik bei der Beratung unserer Regierungs- und Gesundheitsbeamten zu verwenden. Sie finden sie nur bei The Ethical Skeptic veröffentlicht.

Letztendlich ist es dieses letzte Diagramm, das in Anhang 6 dargestellt ist, das die in den Abschnitten 1 bis 4 dieses Artikels aufgestellten Behauptungen bestätigt. Das Niveau der übermäßigen natürlichen Todesfälle, die nicht von Covid selbst verursacht werden, liegt etwa 13,3 % über dem Wert, der erreicht werden sollte – selbst bei einem Basiswachstum von 1,1 % innerhalb einer alternden Bevölkerung (siehe Anhang 6, dunkelorangefarbene Basislinie „jährliches Wachstum“).

Anhang 6 – Excess Non-Covid Natural Cause Mortality (Überschüssige nicht-Covid Sterblichkeit natürlicher Ursache) als Messgröße dient dazu, die Ablenkungen durch Covid-19 sowie die Sterblichkeit durch Unfälle, Überdosierungen und Übergriffe herauszufiltern – die alle dazu dienen, die Fähigkeit zu trüben, das damit verbundene alarmierende Signal zu beobachten. In der MMWR-Woche 40 2022 gab es in den USA 385.000 zusätzliche Todesfälle natürlicher Ursache, die über das hinausgehen, was wir in diesem Zeitraum hätten sehen sollen. Zusammen mit 80.000 nicht natürlichen Todesfällen im gleichen Zeitraum ergibt sich ein Überschuss von 465.000 Todesfällen seit MMWR-Woche 14 2021. Eine Pandemie, die es in sich hat.

Während keine andere Einrichtung des öffentlichen Gesundheitswesens in der Lage oder daran interessiert zu sein scheint, diese kritische epidemiologische Kennzahl zu verfolgen, verfolgen wir nicht nur ihr anormales Ausmaß, sondern wir von The Ethical Skeptic glauben auch zu wissen, was die Ursache für diese übermäßigen Todesfälle ist. In der Tat sind die Daten nach ICD-10-Untercode und nach US-Bezirken sehr aufschlussreich und auch aburteilend. Kein Wunder, dass die CDC versucht, dies zu verschleiern – denn es wird dazu dienen, diejenigen, denen die CDC dient, zu verärgern. Ja, Organisationen dieser Art operieren unter einem extremen Maß an Interessenkonflikten und Einflussnahme. Mit den unsterblichen Worten von Bob Dylan,

But you’re gonna have to serve somebody, yes
You’re gonna have to serve somebody
Well, it may be the devil or it may be the Lord
But you’re gonna have to serve somebody
(Aber du wirst jemandem dienen müssen, ja
Du wirst jemandem dienen müssen
Nun, es kann der Teufel oder der Herr sein
Aber du wirst jemandem dienen müssen)

Wir haben uns entschieden, für diejenigen einzutreten, die sich nicht selbst verteidigen können. Diese eindeutige Feststellung der Ursache für die 385.000 überzähligen Todesfälle durch natürliche Ursachen wird das Thema unseres dritten Artikels in dieser Reihe sein: „Houston, wir erkennen das Problem (Teil 3 von 3)“. Ein Problem, das mit 7.340 Todesfällen pro Woche (Stand: 8. Oktober 2022) ansteigt – und, was noch wichtiger ist, sich in absehbarer Zeit nicht zu verringern scheint.

Fußnoten

Michael Perazzetti; The Scientific Revolutions of Thomas Kuhn: Paradigm Shifts Explained; Term Paper, Saybrook University, Spring 2017; https://www.simplypsychology.org/Paradigm-Shift.pdf

The Ethical Skeptic, “Heteroduction – When Classic Inference Proves Unsound”; The Ethical Skeptic, WordPress, 27 Jan 2019; Web, https://wp.me/p17q0e-9kh

Krista Mahr and Erin Banco; Politico: Healthcare: ‘No quick fixes’: Walensky’s push for change at CDC meets reality; 21 Oct 2022; https://www.politico.com/news/2022/10/21/rochelle-walensky-change-cdc-00062874

MCD – ICD-10-Codes: I10-I15 (Hochdruckkrankheiten); I20-I25 (Ischämische Herzkrankheiten); I26-I28 (Pulmonale Herzkrankheiten und Krankheiten des Lungenkreislaufs); I30-I51 (Andere Formen von Herzkrankheiten); I60-I69 (Zerebrovaskuläre Krankheiten); I70-I78 (Krankheiten der Arterien, Arteriolen und Kapillaren); I80-I89 (Krankheiten der Venen, Lymphgefäße und Lymphknoten, anderweitig nicht genannt); I95-I99 (Sonstige und nicht näher bezeichnete Krankheiten des Kreislaufsystems); R00. 0 (Tachykardie, nicht spezifiziert); R00. 1 (Bradykardie, nicht spezifiziert); R00.2 (Palpitationen); R00.8 (Sonstige und nicht spezifizierte Anomalien des Herzschlags); R01.0 (Gutartige und harmlose Herzgeräusche); R01.1 (Herzgeräusch, nicht spezifiziert); R01.2 (Sonstige Herzgeräusche); R03. 0 (Erhöhter Blutdruckwert, ohne Diagnose einer Hypertonie); R03.1 (Unspezifischer niedriger Blutdruckwert); R04.0 (Epistaxis); R04.1 (Blutung aus dem Rachen); R04.2 (Hämoptyse); R04.8 (Blutung aus anderen Stellen der Atemwege); R04. 9 (Blutungen aus den Atemwegen, nicht spezifiziert); R05 (Husten); R06.0 (Dyspnoe); R06.1 (Stridor); R06.2 (Keuchen); R06.3 (periodische Atmung); R06.4 (Hyperventilation); R06.5 (Mundatmung); R06.6 (Schluckhusten); R06.7 (Niesen); R06. 8 (Andere und nicht spezifizierte Anomalien der Atmung); R07.0 (Schmerzen im Hals); R07.1 (Schmerzen in der Brust beim Atmen); R07.2 (Präkordialer Schmerz); R07.3 (Andere Schmerzen in der Brust); R07.4 (Schmerzen in der Brust, nicht spezifiziert); R09.0 (Asphyxie); R09.1 (Pleuritis); R09. 2 (Atemstillstand); R09.3 (Abnormales Sputum); R09.8 (Andere spezifizierte Symptome und Zeichen, die das Kreislauf- und Atmungssystem betreffen); R40-R46 (Symptome und Zeichen, die Kognition, Wahrnehmung, emotionalen Zustand und Verhalten betreffen); R50-R68 (Allgemeine Symptome und Zeichen); R70-R79 (Abnormale Befunde bei der Blutuntersuchung, ohne Diagnose); R90-R94 (Abnormale Befunde bei der diagnostischen Bildgebung und bei Funktionsstudien, ohne Diagnose); R95-R99 (Unbestimmte und unbekannte Todesursachen)

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