Buchvorstellung | Verloren im Traum von Karolyne Stopper

Dieses Buch habe ich – was bei mir wirklich selten vorkommt – wegen des Covers ausgesucht.

Aber natürlich habe ich mir (wie immer) erst einmal die Leseprobe heruntergeladen, und, nachdem die mich überzeugen konnte, das E-Book gekauft – und innerhalb von zwei Tagen ausgelesen.

Was soll ich sagen? Selten habe ich einen Roman gefunden, der so perfekt in die zugeordnete Kategorie „Historischer Fantasyroman“ gepasst hat. Karolyne Stopper lässt das Geschehen in einem nicht näher benannten Land zu einer unbestimmten, an der Welt des Hochmittelalters angelehnten Zeit spielen.

Ihre Zutaten zur Geschichte scheinen zunächst wohlbekannt: eine junge, naive Frau adeliger Abstammung, der notwendige Schneewittchen-Effekt, indem ihre Eltern sie lieblos „verschachern“ wollen und „hilfreiche Zwerge“, die in Form des alten Hauslehrers und dessen Neffen der jungen Heldin helfen.

Klingt märchenhaft? Ist märchenhaft – doch dann weicht die Autorin ganz geschickt vom üblichen Strickmuster ab, indem sie ihre Protagonistin eben nicht geradlinig (und vorhersehbar) dem Prinzen auf seinem weißen Ross in die Arme treibt, sondern …

… aber lest selbst! Mir hat die Lektüre großes Vergnügen bereitet. Das Buch unterhält einfach nur, man wischt die Seiten nur so weg angesichts der Münchhausiaden der Hauptfigur. Und endlich einmal eine Abwechslung von den ewig sittsamen Frauen in den üblichen Genre-Werken! 

Gut, für meinen Geschmack hätte es durchaus den einen oder anderen Blick durch den Spalt der Schlafzimmertüren geben dürfen – aber ich darf nicht vergessen, dass dieses Buch auch als Jugendbuch eingeordnet ist. Von daher passt das wieder hervorragend.

Was bleibt mir da zu sagen? Klar: Schaut selbst in die Leseprobe!

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