Gastbeitrag: Das Leben der Kinder (Verhältnismäßigkeit)

Corrigendum

Beitragsbild von Onego auf pixabay

Der – im Anschluss noch sichtbare – Originalbeitrag entstand auf Grundlage eines Tweets eines mir bislang als vertrauenswürdig bekannten Users. Er hat ihn inzwischen gelöscht und ist mir entfolgt …

Die genannten Zahlen mögen sich anders darstellen, der Fakt, dass es keine Verhältnismäßigkeit gibt bei der absurden Idee, Kinder zu impfen, hat jedoch nach wie vor Bestand.

Deutsche Spitzenpolitiker wie Merkel (news4teachers.de: Schüler ab 12 können wohl im Sommer geimpft werden – Kanzlerin warnt vor „schwieriger Situation in den Grundschulen“) und Söder (tvaktuell.de BAYERN: SÖDER WILL IMPFPRIORISIERUNG IM MAI AUFGEBEN UND SCHÜLER AB 16 IMPFEN) fordern aktuell, mehr oder weniger alle Schulkinder Deutschlands zu impfen.

Auch der Deutsche Ärztetag fordert in absoluter Verkennung des medizinischen Grundsatzes, zuerst nicht zu schaden, die Impfung von Kindern und Jugendlichen selbst im Kita-Alter! (Quelle: https://m.baek.de/news/news-detail/corona-impfstrategie-fuer-kinder-und-jugendliche-entwickeln/)

Todesfälle „an oder mit“ Covid-19 sind in den Altersgruppen 0 – 9 Jahre und 10 – 19 Jahre extrem seltenweniger als 10 im Jahr 2020. Diese beiden Altersgruppen umfassen in Deutschland etwa 15,3 Millionen Menschen. Die gruppenbezogene, jährliche Rate von Covid-19-Todesfällen liegt somit unterhalb 0,001 Promille – weniger als ein Todesfall pro 1 Million Kinder und Jugendliche.

Bei allen Impfungen kommt es zu Todesfällen – auch bei den bekannten, konventionellen. Die Todesraten für bisherige Impfstoffe liegen typischerweise im Bereich von 0,1 bis 0,2 Toten pro 1 Million Impflingen – 0,0001 bis 0,0002 Promille.

Wendet man diese impfbedingte Todesrate auf die 15,3 Millionen Kinder und Jugendlichen in Deutschland an, landet man im Bereich von 1,5 bis 3 Impftoten. Das ist zwar weniger als die oben erwähnten < 10 Covid-19-Toten, daraus ergäbe sich aber laut Volker Voegele dennoch kein Vorteil zur Situation ohne Impfung.

Erste, vorläufige Auswertungen der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19-Impfungen (Zahlen noch nicht gesichtert) weisen darauf hin, dass die Todesrate bei diesen Impfstoffen bei 10 Toten pro 1 Million Geimpften liegen könnte – 0,01 Promille.

0,0001 – 0,0002 ‰ < 0,001 ‰ << o,01 ‰

Legt man diese Todesfallrate von 0,01 Promille auf die Altersgruppe 0 – 19 Jahre mit 15,3 Mio um, müsste man mit 153 toten Kindern und Jugendlichen rechnen. 

153 : 10

153 gesunde Kinder und Jugendliche müssten gemäß diesem Modell sterben, um 10 Gleichaltrige vor dem Tod „an oder mit“ Covid-19 zu retten.

15 geopfert für einen

Dieses Verhältnis ist Irrsinn!

Um ein Gefühl für diese Zahl zu bekommen:

Im Jahr 2020 sind 46 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren ertrunken, im Jahr 2019 (ohne Corona-Maßnahmen-bedingt gesperrte Seen und Schwimmbäder) waren es 58 (zdf), in den Jahren 2018 und 2017 hingegen 71 bzw. 44 (dlrg)
im Schnitt ertranken rund 55 Kinder und Jugendliche pro Jahr.

Durch die Impfung würden also dreimal so viele Kinder sterben wie durch Ertrinken!

Es ist das mit Abstand furchtbarste, was Eltern geschehen kann: Dass das eigene Kind stirbt.

Ich habe an der Oberfläche dieser Erfahrung gekratzt, als ich seinerzeit meinen Jüngsten nach Atemstillstand reanimieren musste.

Mein aufrichtiges Mitgefühl ist bei den Eltern, Geschwistern, Angehörigen und Freunden jedes einzelnen der Covid-Opfer in jugendlichem Alter.

Ich weiß zu gut um die Sorgen, wenn ein Kind eine Erkrankung hat – die sein Immunsystem schwächt und angreifbarer macht für Viren wie Sars-Cov2.

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich wünschen würden, dass 15 gesunde Kinder geopfert werden, um ihr Kind zu retten.

Zwei Handballmannschaften!

Weshalb also fordern das Politiker? Die geschworen haben, Schaden abzuwenden vom deutschen Volk?

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Ursprünglicher Beitrag:

von Jarl Clausen

Auf Twitter weist einer meiner Follower auf einen immens wichtigen Fakt hin:

Twitter: https://twitter.com/ijclausen/status/1390942982787014657?s=19

Ich konnte die Zahlen nicht glauben und habe den Faktencheck gemacht:

Behauptung 1: Ja, es stimmt

0,2 % der geimpften Kinder und Jugendlichen im Alter unter 17 Jahren in den USA sind gestorben (und weitere 0,2 % lebensbedrohlich erkrankt – mit unbekannter Langzeitprognose)

Quelle: https://wonder.cdc.gov/wonder/help/vaers.html

Die CDC ist die US-amerikanischen Arzneimittelbehörde. Ihre Statistik https://wonder.cdc.gov/wonder/help/vaers.html ist wegen Überlastung zeitweise nicht erreichbar.

Behauptung 2: Ja, es stimmt

Deutsche Spitzenpolitiker wie Merkel (news4teachers.de: Schüler ab 12 können wohl im Sommer geimpft werden – Kanzlerin warnt vor „schwieriger Situation in den Grundschulen“) und Söder (tvaktuell.de BAYERN: SÖDER WILL IMPFPRIORISIERUNG IM MAI AUFGEBEN UND SCHÜLER AB 16 IMPFEN) fordern aktuell, mehr oder weniger alle Schulkinder Deutschlands zu impfen.

Behauptung 3: Ja, es stimmt (fast)

Momentan steht nur die Forderung nach Impfung von Schülern im Raum – Jarl Clemens nahm hingegen die Gesamtzahl der Kinder in Deutschland zur Basis.

Checken wir das:

Leider weist statista.de nur die Anzahl der Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren (3,03 Mio) bzw. der zwischen 6 und 13 Jahren (5,92 Mio) aus – zusammengenommen ergibt das 8,95 Mio Jugendliche im Schulalter. Laut statista.de besuchen im aktuellen Schuljahr 10,91 Mio Schüler deutsche Schulen.

Berechnen wir nun jeweils die aus den USA bekannte Sterbequote nach Impfung in Höhe von 0,2% – 2 tote Kinder pro 1.000 „Impflingen“ – für die gegebenen Zahlen:

  • 5,92 Mio – 11.840 tote 6-13-Jährige
  • 3,03 Mio – 6.060 tote 14-17-Jährige
  • 8,95 Mio – 17.900 tote 6-17-Jährige
  • 10,91 Mio – 21.820 tote Schüler in Deutschland

21.820 Schüler – aus dem Leben gerissen

Behauptung 4: Ja, es stimmt (fast)

Dem gegenüber stehen die von Jarl Clemens erwähnten 19 „an und mit“ Covid-19 Verstorbenen.

Checken wir auch das:

Laut statista.de verstarben seit Beginn der Pandemie in Deutschland 11 Kinder im Alter von bis zu 9 Jahren und 6 Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren. Das sind zusammengenommen 17 Covidtote in dieser Altersgruppe (nicht 19, wie im Tweet genannt).

Fassen wir zusammen:

In völliger Negierung jeglicher Verhältnismäßigkeit fordern Merkel und Söder die Impfung von Schülern mit über 20.000 zu erwartenden „Kollateralschäden“ – obwohl diese Altersgruppe praktisch nicht am neuartigen Coronavirus verstirbt.

Dieses Vorhaben bedeutet, rund 1.283 nach der Impfung gestorbene Kinder und Jugendliche in Kauf zu nehmen, um einen einzigen Covid-Todesfall zu vermeiden.

Verhältnis 1.283 : 1

Dieses Verhältnis ist Irrsinn!

Um ein Gefühl für diese Zahl zu bekommen: Gymnasien haben ungefähr so viele Schüler.

Eine komplette Schule würde also in Folge der Impfung sterben – damit EIN KIND von Covid verschont wird.

Es ist das mit Abstand furchtbarste, was Eltern geschehen kann: Dass das eigene Kind stirbt.

Ich habe an der Oberfläche dieser Erfahrung gekratzt, als ich seinerzeit meinen Jüngsten nach Atemstillstand reanimieren musste.

Mein aufrichtiges Mitgefühl ist bei den Eltern, Geschwistern, Angehörigen und Freunden jedes einzelnen der 17 Covid-Opfer in Jugendlichem Alter.

Ich weiß zu gut um die Sorgen, wenn ein Kind eine Erkrankung hat – die sein Immunsystem schwächt und angreifbarer macht für Viren wie Sars-Cov2.

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich wünschen würden, dass 1.283 gesunde Kinder geopfert werden, um ihr Kind zu retten.

Weshalb also fordern das Politiker? Die geschworen haben, Schaden abzuwenden vom deutschen Volk?

Nachtrag:

Soeben sehe ich, dass auch der Deutsche Ärztetag in absoluter Verkennung des medizinischen Grundsatzes, nicht zu schaden, die Impfung von Kindern und Jugendlichen selbst im Kita-Alter fordert! (Quelle: https://m.baek.de/news/news-detail/corona-impfstrategie-fuer-kinder-und-jugendliche-entwickeln/)

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