Gastbeitrag: Die WHO – am Tropf von Bill Gates, BigPharma und BigFood

Beitragsbild von Simon Logoff, Autor, unabhängiger investigativer Journalist und politischer Analyst

Das größte Problem der WHO ist wohl, dass ca. 80 % des WHO-Etats von Spendern kommen, wobei vieles davon direkt bzw. indirekt aus der Pharmaindustrie fließt, z. B. über Stiftungen, die die Interessen der Pharmakonzerne vertreten bzw. mit diesen verbunden sind. 1 2

Dabei sind nahezu alle Spenden zweckgebunden, was heißt, dass allein die Spender bestimmen, wofür die WHO das gespendete Geld ausgeben darf und wofür nicht. 3
Dies ist der Grund, wieso die WHO nicht als unabhängig bezeichnet werden kann (so wie es eigentlich sein sollte). Doch wenn die WHO nicht unabhängig ist, von wem hängt sie dann am meisten ab?

Die „Bill and Melinda Gates Foundation“ (BMGF) ist mit 10,69 % der größte private Geldgeber der WHO und insgesamt ihr zweitgrößter Geldgeber, gleich nach mit der Bundesrepublik Deutschland mit 14,9 %. 4

Mit einem Vermögen von etwa 49,8 Milliarden USD ist die BMGF weltweit die größte private Stiftung der Welt. 5
Neben Bill Gates ist der Großinvestor und „Philanthrop“ Warren Buffett einer der Hauptspendengeber der BMGF, welcher ebenfalls, zusammen mit Bill und Melinda Gates, im Vorsitz der Stiftung sitzt. 6
Buffet hat noch im Jahr 2006 der BMGF 30 Milliarden Dollar versprochen 7 und ihr seitdem mehrere Milliarden US-Dollar gespendet 8.

Neben der BMGF ist auch die Impfallianz GAVI (Global Alliance for Vaccines and Immunisation, dt. Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung) mit 6,56 % ein sehr wichtiger Geldgeber der WHO. 9

GAVI wurde am 29. Januar 2000 am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos von der
BMGF mitgegründet, welche ihr zum Einstand gleich 750 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellte 10 und seitdem ihr größter Geldgeber geblieben ist. 11
Es ist ebenfalls bekannt, dass im Vorstand der GAVI die größten Pharmakonzerne der
Welt führend vertreten sind. 12

Die BMGF und GAVI sponsern die WHO insgesamt zu 17,25 % und bilden somit zusammen den Hauptgeldgeber der WHO, noch vor der Bundesrepublik Deutschland mit 14,9 %. 13

„Im Gegenzug „empfiehlt“ die BMGF der WHO, ihre Aufträge an Pharmakonzerne wie Merck, GlaxoSmithKline, Novartis und Pfizer zu vergeben, die ebenfalls Millionenspen- den von der BMGF erhalten.“ 14

Wir alle kennen das Sprichwort „Wer bezahlt, der bestellt auch die Musik“, und somit
kann man sagen, dass Bill Gates über die zweckgebundenen Spenden der BMGF und
GAVI die WHO in der Tasche hat und ihre Politik im Wesentlichen (mit-)bestimmt.
Bemerkenswert ist auch, dass der derzeitige WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus von 2008 bis 2009 Mitglied des Vorstands von GAVI gewesen ist, was
darauf schließen lässt, dass Tedros und Gates einen guten Draht zueinander haben. 15

Investitionen der Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF) zulasten der Umwelt und der Weltgesundheit

Die BMGF positioniert sich als eine philanthropische Stiftung. Interessant ist allerdings, dass die BMGF (so wie auch viele andere „philanthropische“ Stiftungen) jedes Jahr nur ca. 5 % an wohltätige Zwecke abgibt, um sich dadurch steuerliche Vorteile zu sichern, wohingegen die restlichen 95 % in die „weniger prestigeträchtigen Unternehmungen“ fließen, wodurch Geld erwirtschaftet werden soll. 16 17

Gates und seine Ehefrau haben der Stiftung mehr als 36 Milliarden US-Dollar ihres privaten Vermögens gespendet, was zu einer Steuerersparnis von ungefähr 11% der Beiträge, die sie in dieser Zeit geleistet haben, führte. 18

Die BMGF wird schon lange kritisiert, da sie auch durch Kapitalanlagen in Unternehmen Verdienste macht, die, sanft ausgedrückt, die Weltgesundheit nicht gerade fördern und alles andere als wohltätig sind.

So verdient z. B. die Gates-Stiftung ihr Geld ebenfalls „mit Anlagen in Konzernen, die wiederum sehr gesundheitsschädliche Produkte oder Praktiken betreiben, also etwa bei Ölfirmen oder auch bei Nestlé, die im Gegensatz zu WHO-Regeln immer noch“ weltweit versucht, Mütter „vom Bruststillen abzubringen, um die teuren Muttermilchersatzprodukte zu verkaufen“. 19

Die Stiftung investiert mehr als 400 Millionen Dollar in Öl-Unternehmungen wie Royal Dutch Shell, Total, Exxon Mobil Corp., Eni, BP, die Chevron Corp. und Total, welche sich maßgeblich an der Zerstörung der Umwelt beteiligen. BP und Royal Dutch Shell werden ebenfalls für Emissionen von krebserregenden Stoffen wie Dioxin verantwortlich gemacht.

BP ist auch für die Ölpest im Golf von Mexiko 2010 verantwortlich gewesen, den größten Ölunfall der Geschichte, welcher elf Menschen das Leben kostete und den Ozean stark verschmutzte. Nach der Explosion auf der Ölplattform Deepwater Horizon sind innerhalb von 87 Tagen schätzungsweise insgesamt fast 800 Millionen Liter Öl in den Ozean geflossen, da bis dahin alle Versuche das Bohrloch zu schließen gescheitert sind. 20

Die BMGF investiert ebenfalls in Pharmaunternehmen, welche die Preise für AIDS- Medikamente absichtlich künstlich hochhalten und sie so für viele Betroffene unerschwinglich machen – und das, obwohl die Bekämpfung von AIDS angeblich ein wichtiges Anliegen der Stiftung sein soll. 21 22

Die Gates-Stiftung hat auch wiederholt insgesamt 350 000 Dollar in die Entwicklung von Kondomen aus Graphen investiert, 23 24 einem gesundheitsschädlichen Stoff, 25 26 welcher in Form des Graphenoxids in einigen Masken 27 28 und möglicherweise auch in den neuen Covid-19-Impfstoffen 29 30 31 Siehe auch: Erklärung zum Vorabbericht über die Präsenz von GRAPHEN IN CORMINATY TM (Pfizer) mRNA Impfstoff https://www.researchgate.net/search/publication?q=Pablo+Campra (deutsche Übersetzung: https://telegra.ph/Erkl%C3%A4rung-zum-Vorabbericht-%C3%BCber-die-Pr%C3%A4senz-von-GRAPHEN-IN- CORMINATY-Pfizer-mRNA-Impfstoff—Dr-Pablo-Campra-Madrid-07-24 ) enthalten ist.

Die Stiftung hält ebenfalls „Aktien von Coca-Cola im Wert von 500 Millionen Dollar und Aktien des weltgrößten Supermarktkonzerns Walmart im Wert von einer Milliarde Dollar. Hinzu kommen Beteiligungen an den Nahrungsmittelkonzernen Pepsi Co, Unile- ver, Kraft-Heinz, Mondelez und Tyson Foods; an den Alkoholkonzernen Anheuser- Busch und Pernod; an den Pharmakonzernen Glaxo Smith Kline, Novartis, Roche, Sanofi, Gilead und Pfizer.
Des Weiteren hält die Stiftung Anteile im Wert von fast zwölf Milliarden Dollar am Berkshire Hathaway Trust des Investors Warren Buffett. Der Trust wiederum besitzt Aktien von Coca-Cola im Wert von 17 Milliarden Dollar und von Kraft-Heinz im Wert von 29 Milliarden Dollar.
32

Das Coca-Cola-Unternehmen ist nach Ansicht von Verbraucherschützern wie Foodwatch für weltweite Epidemien chronischer Erkrankungen wie Fettleibigkeit und Diabetes mitverantwortlich. 33 Umso verwerflicher ist es, dass die Vermarktungsstrategie von Coca-Cola sich auch an Kinder richtet, ähnlich wie beim Unternehmen McDonalds, 34 in welches die BMGF ebenfalls mehrere Jahre lang investierte. 35

Die BMGF investierte ebenfalls in den „umstrittenen Konzern Monsanto, dem unter anderem vorgeworfen wird, die Landwirtschaft in Afrika zu bedrohen und über die Patentierung von Saatgut in wirtschaftlicher Abhängigkeit zu halten“. 36

US-Finanzwebsite hat das jährliche Anlageportfolio der Stiftung 2010 veröffentlicht, „aus dem hervorging, dass sie 500.000 Monsanto-Aktien im Wert von rund 23 Millionen US-Dollar gekauft hatte. Dies war ein erheblicher Anstieg in den letzten sechs Monaten“. 37

Es wurde ebenfalls bekannt, dass die Stiftung mit dem Unternehmen Cargill zusammenarbeitet, welches The Guardian als einen „gesichtslosen Agrarriesen“ bezeichnete, „der die meisten Nahrungsmittel der Welt kontrolliert“.
Das 10-Millionen-Dollar-Projekt sollte „aller Wahrscheinlichkeit nach … die große Einführung von genetisch veränderten Soja im südlichen Afrika“ einläuten. 38

Schwere Interessenskonflikte der WHO

Der Journalist und Autor Thomas Kruchem erklärt den daraus resultierenden Interes- senskonflikt der WHO:

„Für die Gates-Stiftung heißt dies: Je mehr Profite die genannten Firmen machen, desto mehr Geld kann sie für die WHO ausgeben. Für die WHO heißt es: Mit jeder Maßnahme gegen gesundheitsschädliche Aktivitäten der Süßgetränke-, Alkohol- und Pharmaindustrie würde die WHO die Gates-Stiftung daran hindern, das Geld zu erwirtschaften, mit dem die Stiftung die WHO finanziert.
Kurz, die Weltgesundheitsorganisation steckt in einem klassischen Interessenkonflikt, der sie in ihren Handlungsmöglichkeiten schwächt und der angesichts ihrer finanziellen Abhängigkeit von der Gates-Stiftung unter den gegenwärtigen Bedingungen kaum aufzulösen ist.“ 39

Ein weiterer Interessenskonflikt besteht darin, dass die Gates-Stiftung für ihre großzügigen Spenden an die WHO auch gewisse Gegenleistungen erwartet:

„Im Gegenzug „empfiehlt“ die BMGF der WHO, ihre Aufträge an Pharmakonzerne wie Merck, GlaxoSmithKline, Novartis und Pfizer zu vergeben, die ebenfalls Millionenspenden von der BMGF erhalten.
Das Ziel der Pharmakonzerne – und der mit Aktien beteiligten BMGF – ist es, einen ex- klusiven Marktzugang in Afrika und Asien zu erhalten, „marktbasierte Lösungen“ zu entwickeln und gleichzeitig die öffentlichen Gesundheitssysteme auszuhebeln. Zwar steigt inzwischen die Impfrate, doch gleichzeitig steigen die Gewinne der beteiligten Konzerne: Eine vollständige Impfung eines Kindes kostete 2015 bis zu 68 mal mehr als noch im Jahr 2005 – mit denselben Medikamenten. 40

Dazu kommt noch der immense Einfluss der Konzerne, welcher teilweise direkt auf die WHO ausgeübt wird.

Rechercheure von Reuters 2012 haben herausgefunden, dass ein WHO-Forum, welches sich mit ernährungsbedingten Krankheiten befasste, 50.000 US-Dollar von Coca-Cola und je 150.000 von Nestlé und Unilever genommen hatte. Davon profitierte mit Sicherheit auch die Pharmaindustrie, die im Anschluss weitaus mehr Medikamente gegen Fettleibigkeit und Diabetes verkaufte. Der weltweite Umsatz von Diabetes-Medikamenten erreichte 2017 etwa 55 Milliarden US-Dollar.

Thomas Gebauer, Geschäftsführer der Gesundheitsorganisation „Medico International“ und Mitbegründer der „Initiative Global Health Watch“, welche einen alternativen Weltgesundheitsbericht herausgibt, sieht darin „eine schon fast perverse Arbeitsteilung“. Auf der einen Seite sei „die Getränkeindustrie, die große Nahrungsmittelindustrie, wesentlich dazu beiträgt, dass diese Krankheiten sich in den Ländern des Südens, in aller Welt ausbreiten können. Und auf der anderen Seite dann die Pharmaindustrie und die medizintechnische Industrie sozusagen die Antworten liefert. Und da kann doppelt verdient werden: Einmal an der Verursachung des Problems und dann an der Behandlung des Problems.“

Die Konzerne haben mittlerweile einen so großen Einfluss auf die WHO, dass im Mai 2016 die Mitgliederversammlung der WHO beschlossen hat, dass sich neben gemeinnützigen Organisationen jetzt auch kommerzielle Unternehmen in WHO-Arbeitsgruppen engagieren dürfen. 41

Außerdem scheinen die Konzerne ebenfalls einen enormen Einfluss auf die WHO-Mitgliedsstaaten auszuüben. So wurde sogar z. B., einem WHO-Insiderbericht zufolge, im Rahmen der Sitzung des WHO-Exekutivrats im Januar 2017 die Regierung Italiens durch Mitarbeiter des Süßwaren-Konzerns Ferrero vertreten. 42

Somit ist ersichtlich, dass die WHO in erster Linie Interessen von der BMGF, sowie der BigPharma und BigFood vertritt. Es ist ebenfalls ersichtlich, dass die Interessen der Pharmaindustrie den Interessen der Weltgesundheit zuwiderlaufen, da die Pharmaindustrie an gesunden Menschen bekanntlich nichts verdienen kann.

Die Pharmaindustrie braucht keine gesunden Menschen, da gesunde Menschen keine Arzneimittel brauchen, welche die Pharmaindustrie herstellt und verkauft. Gesunde Menschen sind somit schlecht fürs Pharma-Geschäft.

Andreas Zumach, Journalist und UNO-Experte sieht in der Abhängigkeit der WHO von privaten Spendern die „schlimmstmögliche Entwicklung“ für alle Kranken weltweit, „weil damit diese privaten Spender ganz wesentlichen Einfluss haben auf das, was die WHO dann tut oder was sie nicht tut, und wenn sie wesentlich jetzt Programme finanziert, bei denen die großen Pharmaindustrien ihre Gewinne machen – das sind, erstens, Impfprogramme –, statt die Basisgesundheitssysteme in vielen Ländern zu stärken, mit dem schlichten Ziel, das zumindest alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben – der Mangel daran ist ja einer der Hauptursachen –, dann ist das im Ergebnis schlecht, weil immer mehr Menschen sterben beziehungsweise keinen Zugang haben zu den Basisgesundheitsdienstleistungen, damit sie gar nicht erst mehr krank werden.43

Simon Logoff

Autor, unabhängiger investigativer Journalist und politischer Analyst
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E-Mail: simon.logoff@yahoo.com

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