Gastbeitrag: Sünden der Impfstoffhersteller

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von Simon Logoff, Autor, unabhängiger investigativer Journalist und politischer Analyst

Die Sünden der Corona-Impfstoffhersteller

Die vier großen Unternehmen, die Covid-19-Impfstoffe herstellen, sind Pfizer, AstraZeneca, Moderna und Johnson & Johnson (J&J).
Es ist jedoch höchst fraglich, ob man diesen Pharmaunternehmen wirklich trauen kann.

Pfizer

Das Pharmaunternehmen Pfizer hat eine lange Liste von Anklagen und Vorwürfen be- züglich illegaler Werbung und Vermarktung seiner Produkte zu verzeichnen, die in den
meisten Fällen durch Vergleiche und außergerichtliche Einigungen durch hohe Zahlungen des Unternehmens beigelegt wurden.1

So bekannte sich z.B. Pfizer 2009 der illegalen Vermarktung des Arthritis- Medikaments Valdecoxib (Bextra) schuldig und stimmte dem damals größten Vergleich, in Höhe von 2,3 Milliarden US-Dollar, zu, der bislang höchsten strafrechtlichen Geldbuße in der Geschichte der USA.2

2009 ist nach einer Analyse des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Ge- sundheitswesen (IQWiG) herausgekommen, dass das Medikament Edronax der Firma Pfizer, welches in Deutschland seit 12 Jahren zur Behandlung von Depressionen verwendet wurde, keinen nachweisbaren Nutzen hatte.
Dabei hat Pfizer, um das Medikament zu vermarkten, nur 7 der insgesamt 17 Studien veröffentlicht, die ein positives Bild des Medikaments abgaben. Die restlichen 10 Studien führten hingegen zu einem negativen Gesamtbild.
Bezeichnend ist, dass Pfizer erst auf öffentlichen Druck hin alle Studien herausgegeben hatte.
„Auf die Forderung des IQWiG nach weiterem Material antwortete das Unternehmen zunächst, man habe dem Institut diejenigen Daten zur Verfügung gestellt, „die sich aus unserer Sicht für eine Nutzenbewertung von Edronax (Wirkstoff Reboxetin) auch im Vergleich zu anderen Arzneimitteln eignen.“ Eine Verpflichtung, alle verfügbaren Daten zusammenzutragen, gebe es nicht“.3

Es ist absolut unverständlich, wieso Pharmariesen wie Pfizer keiner Veröffentli- chungspflicht von klinischen Daten und Studien unterliegen.
Pfizer verkaufte auch asbesthaltige Isolierprodukte 4 und defekte Herzklappen, welche brachen und 500 Menschen das Leben kosteten. 1994 stimmte das Unternehmen zu, 10,75 Millionen US-Dollar zu zahlen, um die Vorwürfe des US-Justizministeriums zum Schweigen zu bringen, dass das Unternehmen gelogen hatte, um die Genehmigung für die Klappen zu erhalten.5

1996 hat Pfizer in Kano, Nigeria, eine klinische Studie durchgeführt, in welcher ein experimentelles Antibiotikum, Trovafloxacin (Trovan), etwa 200 Kindern verabreicht wurde. Laut Berichten von lokalen Stadtbeamten starben bei diesem Experiment mehr als 50 Kinder, während viele andere Kinder geistige und körperliche Missbildungen entwickelten.
Dabei sollen Forscher keine unterschriebenen Einverständniserklärungen erhalten haben und Pfizer soll auch nicht den Eltern gesagt haben, dass ihre Kinder ein experimentelles Medikament erhalten. Mindestens ein Pfizer-Arzt, sowie das nigerianische medizinische Personal sagten, dass die Studie ohne behördliche Genehmigung durchgeführt worden sei.
2001 reichten die Regierungen von Kano und Nigeria, sowie Familien der Kinder Klagen ein, welche Pfizer u. a. auch dafür beschuldigten, eine Kontrollgruppe, die mit traditionellen Antibiotika behandelt wurde, vorsätzlich zu unterdosieren, um die Ergebnisse der Studie zugunsten von Trovan zu verzerren.

Nach dem 2010 veröffentlichten WikiLeaks US-Diplomatenkabel hat Pfizer Ermittler beauftragt, Beweise für Korruption gegen den nigerianischen Generalstaatsanwalt Aondoakaa zu finden, um ihn dazu zu bewegen, rechtliche Schritte gegen das Unternehmen einzustellen.
Aondoakaa, dem nachgesagt wurde, dass er angeblich von Pfizer Bestechungsgelder für eine Beilegung des Falls verlangt hatte, wurde schließlich, im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen, sein US-Visum entzogen. Außerdem wurde der nigerianische Generalstaatsanwalt für amtsunfähig erklärt. Die Klagen wurden schließlich außergerichtlich beigelegt, indem sich Pfizer verpflichtete, 30 Millionen USD zur Unterstützung von Gesundheitsinitiativen in Kano, 10 Millionen USD zur Deckung der Rechtskosten und 35 Millionen US-Dollar zur Entschädigung an Familien zu zahlen, deren Kinder an der Studie teilgenommen haben. 6

Interessant ist auch, dass Pfizer bis 2016 Gift für die Giftspritzen hergestellt hat, die im Rahmen der Todesstrafe in den USA verwendet wurden. Die vom Unternehmen vorgebrachten moralischen Gründe bezüglich der Einstellung der Giftproduktion können nicht überzeugen, da dies zum einen Pfizer offensichtlich nicht daran gehindert hat, jahrelang davor Gift für die Spritzen herzustellen und zum anderen Pfizer das letzte von mehr als 20 europäischen und US-amerikanischen Unternehmen gewesen ist, welches mit der Giftproduktion für den Todestrakt aufhörte. 7
Viel wahrscheinlicher lag die Ursache für die Einstellung der Giftproduktion darin, dass das Unternehmen befürchtete, mit vermasselten Hinrichtungen verbunden zu werden und dadurch rechtlich und finanziell einen Schaden zu erleiden. 8

AstraZeneca

AstraZeneca ist ein Pharmakonzern, welcher 1999 durch den Zusammenschluss der schwedischen Astra AB und der britischen Zeneca-Gruppe gegründet wurde.
2010 einigte sich AstraZeneca im Rahmen eines Vergleichs zur Zahlung von 520 Millionen USD. Gemäß der Vergleichsvereinbarung hat AstraZeneca illegal ihr Antipsychotikum „Seroquel“ für Anwendungen vermarktet, die von den US-Gesundheitsbehörden nicht als sicher und wirksam zugelassen waren. 9

Des Weiteren brachte AstraZeneca Crestor, ein cholesterinsenkendes Medikament auf den Markt, noch bevor die dafür notwendigen Langzeitstudien abgeschlossen wurden, was jedoch dem Umsatz keinesfalls geschadet hat. 10

AstraZeneca brachte 2001 auch Nexium, ein Mittel gegen Magengeschwüre und Sodbrennen auf den Markt, zu einer Zeit „als der Patentschutz des Vorgängerprodukts Prilosec auslief, mit dem Astra-Zeneca weltweit sechs Milliarden Dollar Umsatz machte ein echter „Blockbuster“ für den Konzern …
Der Wirkstoff von Prilosec war Omeprazol. Die Firma änderte die Zusammensetzung ein wenig, nannte den Wirkstoff Esomeprazol, taufte das Medikament auf den Namen Nexium, startete einen gigantischen Werbefeldzug und und drückte Nexium als verbesserte Form von Prilosec in den Markt …

Um Nexium gegenüber seinem Vorgängerprodukt besser aussehen zu lassen, griffen die Wissenschaftler von Astra-Zeneca sogar noch zu einem weiteren Trick, wie die Medizinexpertin Marcia Angell ausführt:

„Statt die einander vermutlich entsprechenden Dosierungen zu vergleichen, setzten die Wissenschaftler des Unternehmens Nexium in höherer Dosierung ein. Sie verglichen 20 und 40 Milligramm Nexium mit 20 Milligramm Prilosec. Mit derart gezinkten Karten sah Nexium wie eine Verbesserung aus – die aber nur geringfügig war und sich nur in zwei der vier Studien zeigte.“

Medizinexpertin Marcia Angel

Man vergleicht also eine niedrige Dosierung des älteren Präparats mit einer teilweise höheren Dosierung des neuen Präparats und kann damit einen geringen Fortschritt zeigen – so dünn ist die wissenschaftliche Basis für Nexium.

„Daraus hätte sich eigentlich die Schlussfolgerung ergeben müssen … Nexium zu den Akten zu legen“, urteilt Marcia Angell, „aber das wäre für Astra-Zeneca nicht hilfreich gewesen, sondern nur für die Menschen, die an Sodbrennen leiden“.

Dennoch ist Nexium in Deutschland mit knapp vier Millionen Verordnungen die erfolgreichste Neueinführung eines Medikaments in den vergangenen zehn Jahren – obwohl selbst die Kassenärztliche Bundesvereinigung das Präparat als unwirtschaftlich brandmarkt:

„Kostengünstigere Omeprazol-Generika erzielen den gleichen Behandlungserfolg. Die aktuelle Studienlage bietet keinen Grund, das teurere Esomeprazol (Nexium) zu verordnen.“

Kassenärztliche Bundesvereinigung

Würden sich die Ärzte an diesen Rat halten und das günstigere Omeprazol verordnen, könnten die Krankenversicherten pro Jahr 99 Millionen Euro sparen – allein bei diesem Präparat. Und ohne dass ein Patient schlechter versorgt wäre.

„Warum aber verschreiben so viele Ärzte wie wild Nexium? Die Antwort ist so schlicht wie bedrückend: Weil es dafür Geld gibt und weil es ihnen offenbar egal ist, was die Krankenkassen dafür ausgeben müssen“, schrieb der „Stern“ in seinem Artikel „Vorsicht, Pharma – Wie die Industrie Ärzte manipuliert und Patienten täuscht“ aus dem Jahr 2007. 11

Johnson & Johnson

Johnson & Johnson (J&J) ist 2018 in Missouri zu einer Strafe von 4,69 Milliarden US- Dollar wegen eines jahrzehntelangen Verkaufs von krebserregendem Babypuder verurteilt worden. J&J habe die Verbraucher nicht davor gewarnt, obwohl der Konzern bereits seit den 1970er-Jahren davon Kenntnis gehabt hätte, dass das Babypuder Asbest enthielt. Dabei soll J&J die Ergebnisse eigener Studien manipuliert und den Aufsichtsbehörden nichts über die Belastung mitgeteilt haben.

Des Weiteren setzt J&J noch immer in einigen Produkten Mikroplastik ein, welches gesundheitlich als bedenklich gilt und Umweltprobleme verursacht, da es nur schwer abbaubar ist.

2013 einigte sich J&J auf einen Vergleich, in dessen Rahmen 2,2 Milliarden USD an die US-Regierung gezahlt wurden, nachdem der Konzern Apotheker dazu bestochen hatte, das Neuroleptikum Risperdal an Kinder, Behinderte und demente ältere Menschen zu verkaufen. 2016 haben 13.000 Männer in den USA eine Sammelklage gegen J&J eingereicht, da sie aufgrund der Nebenwirkungen durch Risperdal an Gynäkomastie (Männerbrüste) erkrankten.

J&J wird auch in vielen Fällen für die Opioid-Epidemie in den USA verantwortlich gemacht, die eine Krise des öffentlichen Gesundheitswesens in den USA auslöste. Im August 2019 verurteilte das Gericht in Oklahoma den Konzern zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 572 Millionen USD, nachdem diesem vorgeworfen wurde, mit synthetischen Opiaten Milliardenschwere Gewinne gemacht zu haben, indem J&J in der Werbung gelogen, trügerisches Marketing betrieben und Studien manipuliert hätte. 12

Interessant ist auch, dass J&J von der FDA angewiesen wurde, 60 Millionen Covid-19- Impfstoffdosen zu entsorgen, nachdem herausgekommen ist, dass einige der J&J- Impfstoffe mit dem Impfstoff von AstraZeneca kontaminiert waren. 13 14

Moderna

Einzig der Corona-Impfstoffhersteller Moderna hat einen makellosen Lebenslauf vorzuzeigen, eine wahrhaft weiße Weste. Dies liegt jedoch einzig und alleine daran, dass Moderna bislang, vor dem Covid-Impfstoff, kein einziges Produkt auf den Markt bringen konnte, 15 obwohl das Unternehmen bereits 2010 gegründet wurde.

Moderna ist vor Covid-19 eine Pleitegeierfirma gewesen, welche erst durch den Corona-Impfstoff im April 2021 erstmalig einen Quartalsgewinn vorzeigen konnte. 16 Doch dies hindert das Unternehmen offensichtlich nicht daran, eines der wichtigsten Corona- Impfstoffhersteller zu sein. Fraglich ist, wie so ein Unternehmen überhaupt mit einer so wichtigen Aufgabe beauftragt werden konnte.

Interessant ist auch, dass einer der Gründer von Moderna, der Stammzellbiologe Derrick Rossi, eine Methode entwickelt hatte, um die mRNA zu modifizieren und sie in menschliche Zellen zu transfizieren, 17 und dass der Firmenname „Moderna“ nichts anderes bedeutet, als „mode RNA“, also modifizierte RNA 18.

Fazit

Wie man sieht, haben J&J, AstraZeneca und Pfizer nicht gerade einen guten Ruf. Wie von großen Pharmaunternehmen zu erwarten, sind sie in erster Linie kommerzielle Geschäftsbetriebe, deren vorrangiges Ziel die Gewinnmaximierung und nicht die Gesundheit der Menschen ist.

Das Unternehmen Moderna ist vor Covid-19 eine Pleite- geierfirma gewesen, die kein einziges Produkt auf den Markt gebracht hat.
Daher ist es absolut unverständlich, dass die Covid-19-Impfstoffhersteller überhaupt mit der Covid-19-Impfstoffproduktion beauftragt und dazu noch, dank der EU, von jeglichem Schadensersatz bezüglich der Impfschäden befreit wurden.

„In den Verträgen zwischen EU und Impfstoffherstellern haben sich … die Vertragsstaaten verpflichtet, die Kosten zu übernehmen, wenn ein Hersteller für Impfschäden haften muss“. 19

Auch Politiker, welche durch massive Impfkampagnen zu Massenimpfungen agitieren bzw. durch grundrechtseinschränkende Maßnahmen versuchen, Menschen zur Impfung zu nötigen, können nicht in Haftung genommen werden.
In Schadensfällen soll dann der Staat und somit der Steuerzahler haften. 20
Dies gilt jedoch nicht für sogenannte „Impfnebenwirkungen“, da diese zum normalen Lebensrisiko gehören sollen und daher auch kein Anspruch auf Schadenersatz bzw. auf das Schmerzensgeld bestehen würde. 21
Somit vertrauen weltweit Milliarden von Impfwilligen ihre Gesundheit riesigen Pharmakonzernen an, welche nicht für mögliche Schäden in Haftung genommen werden können, wobei deren Vertrauenswürdigkeit doch sehr zu wünschen übrig lässt.

Simon Logoff

Autor, unabhängiger investigativer Journalist und politischer Analyst
Buch: COVID 1984: Corona, The Great Reset und die Neue Weltordnung: Eine umfassende und evidenzbasierte Erörterung der Corona-Krise samt Daten, Fakten, Hintergründen, Prognosen und Lösungsmöglichkeiten https://www.amazon.de/dp/B09J9ZJSST
E-Mail: simon.logoff@yahoo.com

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