Haithabu & das Danewerk Weltkulturerbe | Zur Feier des Tages „Foy und der Ring des Mauren“ gratis

Hast du es schon in den Nachrichten gehört?

Haithabu und das Danewerk wurden gestern zum WELTKULTURERBE ernannt

Nachdem der erste – gemeinsame – Antrag von Dänemark, Deutschland, Island, Lettland und Norwegen, ihre wikingerzeitlichen Stätten anerkennen zu lassen, 2015 gescheitert ist, hat es nun quasi im „nationalen Alleingang“ funktioniert. *zwinker*

Verstehen muss man das nicht, aber immerhin, endlich wurde die Kulturleistung „unserer“ Wikinger anerkannt!

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Die folgenden Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

Hier geht es zum Film- und Textbeitrag des ndr

Ich finde es ganz klasse, denn das Museumsdorf Haithabu in Schleswig ist nicht nur der Ausgangspunkt meiner turbulenten Zeitreise-Romanze, sondern spielt unter der Bezeichnung Haddeby auch eine Rolle in meinem Roman „Foy und der Ring des Mauren“:

Der heitere Alvar, dessen warme Augen ständig zu zwinkern scheinen, lässt mit überraschtem Gesichtsausdruck seine Axt fallen und blickt nach unten. Er hebt die Hände und umfasst den Schaft einer Lanze, die aus seiner Brust ragt. Quälend langsam bricht er in die Knie.
Verflucht! »Fleh deine Sancta Maria an!«, schreie ich Adalbirga zu und hole mit einem schrillen Schrei das Äußerste aus den Pferden heraus. Wie weit ist es noch bis Haddeby? Was hatte Bjørgyn gesagt? Warum nur habe ich mit dem Mädchen getratscht, anstatt auf seine Worte zu hören?
Wir preschen um eine lang gezogene Linkskurve, Bäume und Büsche rücken näher an die Straße heran. Ihre Zweige peitschen mein Gesicht, doch ich nehme es kaum wahr. Wie in einem quälenden Albtraum gefangen, treibe ich meine Stute weiter.
Auf einmal öffnet sich das Gelände, der Wald weicht zurück und gibt den Blick frei auf Äcker und Brachen, auf eine Wasserfläche in der Ferne, an deren Rand sich ein mächtiger Wall erhebt.
»Haddeby!«, rufe ich dem Mädchen zu, das sich an den Sattel klammert. Noch höchstens drei oder vier Meilen. Dann sind wir in Sicherheit.
Meine Stute scheint die Nähe des Schutzhafens zu spüren, sie fliegt förmlich voran, ohne dass ich sie antreiben muss.
Der Weg windet sich heckengesäumt durch die Ebene, und bald ragt der Erdwall nahe vor uns aus der Erde. Er muss von Riesen erschaffen sein, selbst sechs ausgewachsene Männer aufeinandergestapelt reichen nicht an seine gewaltige Höhe heran.
Unsere Straße führt auf einen Einschnitt in der Umfassung zu, zwei Bewaffnete gehen vor einem hölzernen Tor auf und ab.
»Helfen!«, schreie ich ihnen auf Dänisch entgegen. »Mann Sachsen übergefallen!«
Der Rechte zieht seine Axt, winkt uns mit der Linken, heranzukommen, während der andere laut rufend das Tor öffnet.
Kaum haben wir den Einschnitt im Wall durchquert, lasse ich mein Pferd auslaufen und gleite vom Sattel. Erst jetzt merke ich, wie sehr ich zittere. Ich klammere mich an der Satteldecke fest, während ich mich umsehe.
Im Inneren der Umfassung erstreckt sich freies Land, die Häuser der Stadt erheben sich erst in einiger Entfernung, nahe am Ufer des Gewässers.
Dutzende Menschen kommen gelaufen, Männer mit Waffen und entschlossen blickende Frauen. Eine riesige Horde Kinder springt um sie herum und ruft aufgeregt durcheinander.
Wer von ihnen kann mir helfen?

Zur Feier des Tages gibt es heute das E-Book GRATIS

Hoch die Tassen auf diese große Ehre!, habe ich mir gestern beim Bekanntwerden der Nachrichten gedacht – und kurzerhand eine Gratis-Aktion für das E-Book eingetütet.
Wenn alles so klappt, wie eingestellt, sollte es eigentlich von heute 9 Uhr bis morgen 9 Uhr kostenlos auf Amazon verfügbar sein!

 

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