Omicron (?) Erfahrungsbericht – mit Shufeng jiedu

Beitragsbild von Myriams Fotos

„Hurra, ich bin veredelt!“, war das Erste, was mir einfiel, als der Strich auf Höhe des „C“ erschien. Aber dann las ich nach, dass man für den PCR-Test zwingend FFP2-Maske tragen muss – und damit war der kurze Traum vom (verkürzten) Genesenenstatus verpufft.

Aber fangen wir am Anfang an:

Am Karfreitag und Ostersamstag haben wir das sonnige Wetter auf der Terrasse genossen – und uns samstags auch nicht von schneidend kaltem Wind vertreiben lassen. Wozu gibt es flauschig-wärmende Fake-fur-Decken und vor allem den bollernden Terrassenofen?

Nur die Harten kommen in den Garten. Oder so.

„Nicht hart genug“, lautete die Erkenntnis, als ich abends komplett durchgefroren war und zeitig ins Bett ging.
In der Nacht wachte ich von Schüttelfrost auf, vom Gefühl, als hätte ein übereifriger Musikschüler meine Schienbeine als Klanghölzer benutzt – und einer Empfindung, als würde aus jeder Nervenzelle der Haut meiner Beine Funken sprühen. Sehr schmerzhaft.

Die Symptome:

  • komplett durchgefroren
  • Schüttelfrost
  • „zerschlagene“ Schienbeine
  • neurologische Überreaktion in der Haut der Beine

Schon mal von solchen Symptomen gehört?

Ich nicht. Deshalb schob ich es auf „stark verkühlt“ und verbrachte den Ostersonntag im Bett und mumienartig eingepackt auf dem Sofa.

Ostermontag – unser großer Sohn hatte mich sonntagabends mit einem Ibuprofen „gedopt“ – ging es mir wieder richtig gut. Abgesehen von Muskelkater in den Beinen vom Schüttelfrost (sowas hatte ich noch nie).
Da mir Bewegung immer gut hilft, um wieder vollständig auf die Beine zu kommen, mein Mann aber nicht einsatzbereit war (dazu später mehr), fuhr ich mit unserem Jüngsten zu einem Wanderweg, den ich schon lange im Auge hatte.

Wir saßen hin und zurück jeweils knapp 40 Minuten nebeneinander im Auto und unterhielten uns lebhaft. Ebenso auf der Wanderung bei mildem, fast sommerlichen Wetter.

Zuhause angekommen, merkte ich, dass ich mir zu viel zugemutet hatte. Meine „Buddys“ (Frieren, Schüttelfrost, schmerzende Schienbeine und „funkensprühende“ Nervenzellen) waren zurück.

Also ab ins Bett – wo sich über Nacht noch stechende Kopfschmerzen, Übelkeit und Husten hinzugesellten.

Weitere, spätere Symptome:

  • stechende Kopfschmerzen hinter der Nasenwurzel/den Augenbrauen
  • Übelkeit
  • Husten

Nach einem ausgedehnten, heißen Vollbad entschloss ich mich wegen des Hustens, mir eine Tagesration von Shufeng jiedu zuzubereiten.

Hintergrund:
Im Herbst 2021 hatten mein Mann und ich die Grippe (eine der heftigsten, an die wir uns erinnern können). Kein C. Alle Selbsttests blieben negativ.
Dank Shufeng jiedu ging es uns in Rekordzeit (3 bzw 4 Tage) wieder gut.
Darüber hinaus war meinem Mann aber etwas anderes aufgefallen:
Er kennt mich ja am längsten von allen Menschen auf der Welt, und schon immer, wenn ich einen grippalen Infekt oder gar die Grippe gehabt hatte, mit dem Husten schlug ich mich dann 2-3 Monate lang herum.
Nach der Anwendung von Shufeng jiedu war der Husten jedoch so schnell weg, wie er gekommen war.

Und kaum hatte ich die erste Tasse intus, begann auch dieses Mal schon die schlagartige Besserung.

Daher kann ich jedem nur empfehlen, sich Shufeng jiedu zu Hause bereitzulegen (Bezugsquellen hier). Ja, es ist teuer. Aber es wirkt gegen dieses zusammengeschraubte Dreckszeug (was sind das für irre Symptome?) und gegen die „handelsübliche“ Grippe gleichermaßen. Und beides wird uns auf lange Sicht nicht wieder verlassen.

Symptome, die ausblieben:

  • Fieber
  • Durchfall
  • Halsschmerzen
  • Geruchs- und Geschmacksstörungen
  • Atemnot
  • Schnupfen*

* Da wir beide zu dieser Jahreszeit unter starkem Heuschnupfen leiden, ist es normal für uns, dass wir öfter mal niesen und uns schnäuzen müssen. Im Rückblick fällt auf, dass wir das kurz vor dem Ausbruch der anderen Symptome häufiger taten als sonst – trotz der eigentlich sehr guten Wirkung des Nasensprays, das wir jeden morgen nehmen.
Aber, wer weiß, vielleicht half das auch mit, dass C bei uns so ablief, wie es lief?

Noch ein Wort zu meinem Mann: Wir gehen inzwischen davon aus, dass er sich bei seiner wöchentlichen Physio-Behandlung am Dienstag angesteckt hat.
Dazu passt der Beginn seiner Symptome am Donnerstag – die er allerdings unter seinen üblichen Symptomen (nach Querschnittlähmung wieder laufen gelernt, linksseitig betonter Spasmus, Fußheberschwäche links und vielfältige neurologische Beschwerden va in den Beinen und Füßen) verbucht hat. Nur schlimmer als sonst.
Weil auch ihm im Normalfall Bewegung hilft, machte er am Karfreitag eine ausgedehnte Tour mit seinem E-Bike. Dieses Mal wurde es aber schlimmer statt besser und er lag nur frierend (leider auch eines seiner typischen Symptome) auf dem Sofa herum, eingewickelt in Decken.

Der Beginn meiner Symptome passt perfekt dazu, dass ich mich bei ihm angesteckt habe:
Er: Dienstag Physio – Mittwoch – Donnerstag Symptome
Ich: Donnerstag mit ihm besonders stark gekuschelt – Freitag – Samstag Symptome

Übrigens haben sich weder unsere beiden Söhne noch unsere Tochter, die am Ostermontag bei uns war, angesteckt.
Aber die sind auch aus dem Alter raus, dass sie mit uns kuscheln.

PS: Ja, es kann sein, dass es während der Behandlung mit Shufeng jiedu zu Durchfällen kommt. Allerdings ist schwer zu entscheiden, ob das nun von dem TCM-Mittel rührt oder eines der bekannten C-Symptome ist. Ich neige sehr zu Durchfällen (zB auf alle möglichen Hustenmittel/Säfte, sei es wegen der enthaltenen Süßungsmittel oder Primeln), habe aber weder im Herbst noch jetzt irgendeine Veränderung meines Stuhlgangs bemerkt.

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