Reblogged (kulinarisch): Velouté de cresson au chorizo

Gestern war einer jener Tage …
Nur ein paar Grad weniger, und der Wald entlang der Elz wäre nicht unter mystisch angehauchtem Nebel, sondern einer dicken Schneedecke verschwunden.
So stapften wir durchs raschelnde Buchenlaub auf den Wegen, lauschten den sonst so träge dahinfließenden Wassern der Elz, die sich in einen Wildbach verwandelt hatten und sponnen eine Geschichte aus uralter Zeit um den riesenhaften Stoß von Schwachholz, der auf der anderen Uferseite abgefackelt wurde.
Herrlich durchgefroren machtrn wir uns auf den Heimweg, voller Vorfreude auf eine wärmende

Cremesuppe von der Kresse mit Chorizo

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2015 – DAS Jahr für Melwyn und mich

29.12.2015 – allerhöchste Zeit für einen Jahresrückblick.

Vor allem für ein Jahr, das so viel Aufregendes und Neues gebracht hat!

Doch hier im Detail der

Jahresrückblick 2015

Januar 2015

Irgendwann Mitte Januar rief meine Freundin Andrea mich an und fragte mich nach dem neuesten Stand der Dinge bezüglich meiner Schreiberei.

Ich beklagte mich darüber, dass mein Erstling nach anfänglichem Interesse bei keiner Agentur einen Treffer landen konnte und berichtete ihr von meinem Vorhaben, den Stoff einer Kurzgeschichte zu einem den Verlagsvorgaben eines kleinen Spartenverlags entsprechenden Umfang aufzubauen.

Und dann erzählte ich ihr von dem Zeitungsartikel über die Neu-Interpretation der Kölner Sankt-Ursula-Legende, und dass mich sofort die Frage gepackt hatte: „Wenn das alles so war – was wurde dann aber aus der 13. Jungfrau?“ – und wie ich mir vorstellen könnte, wie es mit der dann weitergegangen sein könnte.

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Liebster Award

Der „Liebster Award“ war mir schon einmal über den Weg gelaufen, bevor ich selbst nominiert wurde. Seinerzeit bei meinen ersten Schritten auf der Suche nach Buchbloggern, die gerne mein Debüt DIE 13. JUNGFRAU rezensieren wollten. Ich fand das eine ganz spannende Sache.

Und nun bin ich selbst an der Reihe damit, Fragen zu beantworten und neue zu finden!

Aber was ist der „Liebster Award“ und wie kannst auch Du nominiert werden?
Lies es hier:

1 – Der „Liebster Award“ – darum geht’s

Der „Liebster Award“ vernetzt Blogger. Sie unterstützen sich gegenseitig, um (noch) unbekannte, aber interessante Blogs bekannter zu machen.

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Lussekatter (Luciabrötchen)

Nachdem ich auf Facebook dezent auf mein gegebenes Versprechen hingewiesen wurde, mein Rezept für Lussekatter zu bloggen, komme ich dem noch schnell vor Weihnachten nach.

Lussekatter, schwedisch für Luciabrötchen, sind ein Safran-Hefe-Gebäck, das traditionell am Lucia-Tag, dem 13. Dezember, gebacken und verspeist wird.

Schon allein an ihrer Formgebung sind die heidnischen Wurzeln des „Sonnengebäcks“ leicht zu erkennen, ebenso wie die gesamte Ausprägung (unter anderem ziehen jungen Frauen mit brennenden Kerzen in Lichterkränzen auf dem Kopf in Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und Altersheime ein) auf den uralten Brauch eines Lichterfests zur Wintersonnwende am 21./22. Dezember hindeutet.

Es ist gut vorstellbar, dass meine Protagonistin Melwyn in der Küche ihrer dänischen Mutter am Mittwinterfest ein ähnliches Gebäck zubereitet hat.

Doch hier, wie versprochen, das Rezept:

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Blogstaffel | 4 : 10 rules for writing fiction

Auch wenn der Himmel heute weint (nachdem ich gestern beim Leistungs-Zwiebel-Schälen und -Schneiden wohl eine Steilvorlage gegeben habe) ist dieser Sonntag ein Freudentag, denn der Staffelstab „Ten Rules for writing fiction“ wurde von Erik Huyoff und seiner Interpretation von Anne Enrights Schreibregeln aufgenommen.

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Und – wie passend dazu, dass ich mich gerade in der Revision des vom Lektorats zurückgekommenen Manuskripts noch einmal hinter die Frage nach (historischer) Korrektheit klemme und das Halali auf Modernismen blase, die uns bisher durch die Lappen gegangen sind, nehme ich mir doch ganz besonders Punkt 6 zu Herzen.

Reblogged (off topic): Aktenzeichen X ungelöst

Was soll der off-topic-Beitrag?, wird manch einer denken.
Aber es ist mir eine Herzensangelegenheit, mal in den Focus zu rücken, dass „normal“ eine ganz große Bandbreite hat.
Mein Gegenüber ist so „normal“, wie ich ihn behandele.
Und deshalb: Danke für den Mut, diesen Beitrag online zu stellen.
Ich wünsche viel Kraft und viele „normale“ Mitmenschen im täglichen Umgang.

Vermeiden (über Schreibblockaden und Füllwörter)

Manchmal will die Muse mich einfach nicht knutschen. Küssen – ja. Aber nur flüchtig. Danach, sagt sie, hat sie was anderes zu tun.
Was tut man da? Schließlich hat man sich ja seine festen Schreibzeiten eingerichtet, und nichts ist tödlicher für die Regelmäßigkeit, als da jetzt auszubrechen.
Gut trifft es sich, wenn eine Mail eintrudelt mit einem Text zum Korrekturlesen aus meiner lockeren Autorengruppe.
Ich habe festgestellt, dass ich am meisten gelernt habe, indem ich mich intensiv mit den Texten anderer befasst habe. Meine Hochachtung vor all jenen Autoren (vor allem zu früheren Zeiten), die einsam in ihrem Kämmerlein sitzend ihre Manuskripte verfasst haben. Ich brauche den Austausch mit anderen.
Anfangs ist es ganz krass. Die Brille der Betriebsblindheit sitzt wie festgeklebt, wenn man sich mit den eigenen Texten befasst. Es hilft ungemein, sich mit einer großen Portion Humor zu wappnen, wenn man feststellt, dass einem exakt die gleichen Fehler in einem fremden Text sofort ins Auge fallen – über die man im eigenen Werk zehn Mal hinweggelesen hat.
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