Textschnipsel: neblig

Friesland, Oktober 881

Am nächsten Vormittag hängt Nebel über dem Fluss, dick und schwer wie Käsebruch in der Molke. Mein Verlobtr entscheidet, dass wir beide dem Pferd vorangehen, um den Weg zu bereiten.

«Sonderlich schnell kommen wir nicht vom Fleck. Was meinst du, wann erreichen wir Köln?» Kaum ist mir die Bemerkung herausgerutscht, beiße ich mir auf die Zunge. Wird er mir zürnen?

«Der Schiffsführer meinte, in etwa einem Monat», antwortet er und ich starre ihn an. «Aber dafür sind wir weder Sturm noch Wellen ausgesetzt.»

«Ein Monat?», wiederhole ich. «Und wie lange brauchen wir dann von Köln nach Flandern?»

«Hm. Ich weiß es nicht. Warum fragst du?» Er grinst. «Kann meine liebe Base es nicht erwarten, ihren Bräutigam kennenzulernen?»

«Mhm», mache ich. Das nun nicht gerade, aber dies sollte ich ihm nicht unbedingt auf die Nase binden. «Wie ist er eigentlich?»

«Weshalb fragst du das?», fragt er und hält mich am Arm zurück. «Falls du vorhast, mich eifersüchtig zu machen, dann lass das lieber.» Er packt mich im Nacken und küsst mich so überraschend, dass ich mir erneut die Lippe verletze.

Ein kleiner Appetitanreger aus Kapitel 9 passend zur aktuellen Witterung von DIE 13. JUNGFRAU garniert mit einer atmosphärischen Illustration (Danke, pixabay!).

… und schon der nächste Schritt …

Katharina MünzInzwischen geht es Schlag auf Schlag.

Heute erhielt ich – früher als angekündigt („Anfang Oktober“) – das lektorierte Manuskript zur Überarbeitung zurück!

Der Veröffentlichungstermin von „Die 13. Jungfrau“ rückt unaufhörlich näher …

© Beitragsbilder: Verlag Schruf&Stipetic

Der nächste Schritt …

Katharina MünzDer Veröffentlichungstermin von „Die 13. Jungfrau“ rückt unaufhörlich näher …

Beim Verlag Schruf&Stipetic ist mein Autorenportrait online gestellt worden.

Ich freue mich unheimlich über die mir zugeordnete „Postkarte“ (links im Bild) auf der Verlags-Startseite.

Damit ist es meinen Verlegerinnen gelungen, die Atmosphäre von „Die 13. Jungfrau“ perfekt einzufangen.

© Beitragsbilder: Verlag Schruf&Stipetic

„Der nächste Schritt …“ weiterlesen

Der Buchblogger, das unbekannte Wesen – II Bücher und dazu passende Rezepte

Wie ich in meinem Beitrag Der Buchblogger – Das unbekannte Wesen schon geschrieben habe, entdecke ich gerade die vielfältige Welt der Bücherblogs.
Das ist verflixt gefährlich für mich, denn ich entdecke so lauter Bücher, die ich gerne lesen würde. Aber eigentlich sollte ich ja viel eher schreiben!
Die eigentlich geplante Vollendung und endgültige Überarbeitung der Abenteuer der maurischen Magd Foy, der Anfang des Jahres schon einmal von Melwyns eruptivem Charakter ein Strich durch die Rechnung gemacht wurde, wird nun wohl noch eine Weile auf sich warten lassen müssen.
Angesichts des (Wieder)Erwachens der „13. Jungfrau“ und dem Auftreten einer ebenso impulsiven wie mitteilsamen, aber noch namenlosen Protagonistin (die ersten drei Kapitel sind in der Rohfassung fertig und sie hat immer noch keinen Namen!) schreibe ich lieber dort weiter, wo mir meine „eruptiven Charaktere“ das Manuskript so flüssig diktieren, dass ich mit über die Tastatur fliegenden Fingern praktisch nur noch mitstenografieren muss.
„Der Buchblogger, das unbekannte Wesen – II Bücher und dazu passende Rezepte“ weiterlesen

Der Buchblogger – Das unbekannte Wesen

Buchblog – das Wort hatte ich schon gehört, aber gezielt besucht habe ich diese gesammelten Buchrezensionen nie.
Wenn ich nach neuer Lektüre für mich oder meine Familie suchte, ging ich üblicherweise so vor, dass ich beim „großen A“ einen Buchtitel eingab, von dem ich wusste, dieses Buch hatte mir (oder meinem Mann oder meinen Kids) gefallen. (Nota bene: Gekauft habe ich die Bücher dann meistens via Online-Shop meines örtlichen Lieblingsbuchhändlers.)
Und dann warf die automatisierte Suche des „großen A“ eine Leiste voller Bücher aus, die mit den eher positiven Sternchen schaute ich mir näher an, las die Rezensionen und ließ ggf. meinen Mann oder das Kind in die Leseprobe schauen. „Der Buchblogger – Das unbekannte Wesen“ weiterlesen