In der Challenge ist vor der Challenge: #wirsindtraumfaenger

Mitten in der Challenge #diesesBuchhateinenHypeverdient erreicht mich die Einladung, bei der nächsten teilzunehmen.

Und da nicht wenige der netten Autorenkolleginnen aus dem Orga-Team der Hype-Challenge an Bord sein werden, kann ich mich natürlich nicht drücken und bin ebenfalls dabei.

Die ersten sieben Aufgaben sind als Blogbeiträge schon vorbereitet. Ihr dürft gespannt sein.

Und die Vorbereitung des Tagesthemas Nr. 23 bescherte mir ein Wiedersehen mit gleich zwei ganz wunderbaren Büchern – von denen eines mein übernächstes Project to come nicht wenig beeinflusst hat!

Internationaler Tag der Muttersprache

Heute, am internationalen Tag der Muttersprache blogge ich natürlich über die Protagonistin aus „Weihnachten auf Luxulyan“, „Die 13. Jungfrau“ und „Falkenherz – Bewährung der Schildmaid“, denn ihre Muttersprache, das Altnordische, das ich in meinen Büchern als „Dänisch“ bezeichne, begleitet Melwyn über alle drei Bände der Schildmaid-Saga hinweg.

Noch einmal würge ich, dann sehe ich sie von unten her an. Meine kleine, süße Schwester ist noch nie im Leben geschlagen worden. »Was hatte ich gesagt?«, speie ich zwischen zusammengepressten Zähnen hervor. 

»Du hast mich gehauen!«, heult sie. 

Ich stehe auf, packe sie an den Schultern und schüttele sie. »Was ich gesagt hatte!« 

»Ich … Ich weiß es nicht mehr!« Schniefend wischt sie sich über die Augen. 

»Bleib liegen und lauf weder zu mir noch ins Lager«, zische ich Elestren die Antwort zu. 

»Aber sie waren doch weg!«, jammert sie. 

»Egal was geschieht, hatte ich gesagt.« Ich drehe mich um und stapfe die Düne hinauf, beginne, das Holz wieder aufzusammeln. 

»Aber …« 

»Nichts aber!«, herrsche ich sie an. »Ich habe Vater geschworen, auf dich aufzupassen. Doch dazu musst du auf mich hören, Elestren!« Ich balle meine Hände zu Fäusten. »Oh, verflucht, verflucht, verflucht!«, rutscht mir im Eifer auf Dänisch heraus. 

»Was sagst du da, Melwyn?« Elestren weicht vor mir zurück und starrt mich an. 

»Du musst auf mich hören!«, wiederhole ich aufgebracht. 

»Das meine ich nicht«, sagt sie und verzieht ihr Gesicht. »Den Teil habe ich verstanden.« 

»Ach, hast du?« Meine Stimme ätzt, und wie ich es ausspreche, tut es mir schon leid. 

Sie nickt. »Ich verspreche dir, in Zukunft werde ich gehorchen.« 

»Schon gut.« Ich wische meine Hände am Strandhafer und Sand sauber, dann nehme ich Elestren in den Arm und gemeinsam sammeln wir das Holz auf. 

»Aber was hast du danach gesagt?«, fragt sie nach einer Weile. »Das in der fremden Zunge?« 

»Dafür musst du mir noch etwas versprechen.« Ich verziehe mein Gesicht, denn die Erkenntnis bohrt sich wie ein Dolch in mein Herz. Mit Nachdruck packe ich das Holz auf ihre Arme und lasse den Thorshammer im Halsausschnitt meines Kleids verschwinden. »Du darfst niemandem von eben erzählen.« 

»Aber warum nicht?«, fragt sie laut. »Du hast mich, wahrscheinlich uns alle gerettet!« 

»Weil es Dänisch war, Elestren.« Ich schlucke den ekligen Geschmack der Galle herunter, doch er bleibt zäh in meinem Mund haften. »Ich habe mich als Heidin ausgegeben.« 

Zudem spricht Melwyn mit (Alt)Kornisch natürlich auch die Muttersprache ihres Vaters und bei den Reisen durch das Rheinland lehrt Kevern ihr wichtige (in den Büchern als „Fränkisch“ bezeichnete) Grundbegriffe des Althochdeutschen.

Aufgrund der großen Ähnlichkeit des Althochdeutschen und Altenglischen, auf die mich ein aus Großbritannien stammender Dozent für Geschichte an der Uni Heidelberg bei einer zufälligen Plauderei vor etlichen Jahren aufmerksam machte (er berichtete davon, dass er mit seinem modernen Englisch vor den alten Manuskripten stand, wie der sprichwörtliche Ochs vor dem Berg, und erst, als er sich in eine deutsche Austauschstudentin verliebte, ihr nach Deutschland folgte und Deutsch lernte, fiel bei ihm plötzlich der Groschen und er gewann dank seiner neu gewonnenen Deutschkenntnisse einen erheblich einfacheren Zugang zu den altenglischen Texten – natürlich war seine Erzählung von einem Happy End gekrönt, denn die beiden sind inzwischen lange Jahre glücklich verheiratet ?) konnte ich es mir dann auch erlauben, Melwyn bei ihrer Suche nach Ifill im Umland des wikingerzeitlichen Londons dann zumindest Brocken der altenglischgen Sprache verstehen, und ihrem Falken auf die Spur kommen zu lassen.

Aber auch im nächsten Streich, den Abenteuern von Foy, wird es um Muttersprache vs. Zweitsprache gehen, und ebenfalls in dem ganz brandheißen Projekt, das einen Genreausflug einläuten wird, an dem ich momentan immer wieder nebenher schreibe, weil die Protagonisten mich so sehr bedrängen.

Reblogged (kulinarisch): Rostbrat-Dogs

Auch dieses Rezept ist aus der Abwandlung eines Vorschlags aus „Meine Familie und ich“ entstanden. Hier die Zutaten:

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Eine kleine Dose Sauerkraut öffnen und bei milder Hitze in einem Topf erwärmen.

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In der Zwischenzeit 350 g rote Paprika in mundgerechte Stücke schneiden.

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Die Paprika in einer Pfanne mit ein wenig Bratfett Farbe nehmen lasssen.

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Unterdessen 8 Hot-Dog-Brötchen längs aufschneiden.

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Dann die Paprika

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zum Sauerkraut geben

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und vermengen.

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Eine Packung Nürnberger Rostbratwürstl im Bratfett der Paprika brutzeln.

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Anrichten (je nach Appetit 1-2 Rostbratwürstl pro Hot Dog), mit Senf abrunden und nach Wunsch mit Pommes frites servieren.

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Guten Appetit!

Interna aus dem Autorenleben | Die sieben häufigsten Irrtümer über Lektorate

Die sieben häufigsten Irrtümer über Lektorate

Es ist mir heute eine besondere Freude den Artikel von Hans–Peter Roentgen zum Thema Lektorat zu rebloggen. Wenn man seine 7 Punkte liest, erschließt sich, weshalb er zu einer Art grauen Eminenz in Sachen Coaching deutschsprachiger Autoren geworden ist. Teffend. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Falkenherz beim Amazon #indielesefestival

Es freut mich unheimlich, dass an diesem Odinstag (= Mittwoch) mein Herzensbuch „Falkenherz“ ab 12 Uhr mittags beim Amazon #indielesefestival beworben und mit 1,09 € (anstatt normal 3,49 €) angeboten wird!

WERBUNG
Folgenden Link kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

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https://amzn.to/2d4kve3

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Marketing: Das Ding mit dem Marktwert | Teil 8

Teil 8: | Update der Facebook-App-Tabs und der Nutzen von Prequels sowie Gratis-Aktionen

Update Facebook-App-Tabs

Leider hat Facebook ja den Inhalt der bisher von mir genutzten, umleitenden Apps deaktiviert, wie ich sie in Teil 2 der Marketing-Reihe für Autoren beschrieben hatte.

Ich hatte das selbst gar nicht mitbekommen, aber die liebe Hope Cavendish hat mich nicht nur darauf aufmerksam gemacht, sondern mir auch ihren HTML-Code zur Anpassung überlassen, damit ich mir nach ihrem Vorbild ebenfalls eine redirecting page auf Facebook bauen konnte.

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#diesesBuchhateinenHypeverdient – Challenge Woche 2 „Freundschaft“

Heute geht die Challenge #diesesBuchhateinenHypeverdient in die zweite Woche, und natürlich habe ich wieder eine Empfehlung für ein Buch, das einen Hype verdient hat und das perfekt zum zweiten Wochenthema „Freundschaft“ passt:

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Endlich mal Einhörner, die keine Regenbögen pupsen! Da muss ich ja der Meinung sein: #diesesBuchhateinenHypeverdient !
„#diesesBuchhateinenHypeverdient – Challenge Woche 2 „Freundschaft““ weiterlesen

Aus dem Fundus der Autorin: MRSA-Heilmittel aus dem 9. Jahrhundert

Nachdem ich das Video mit der Rezeptur gesehen hatte, war mir klar, dass ich es unbedingt in einem meiner Bücher verwenden muss.

Und wie der Zufall (wir wissen ja, was ich von sogenannten Zufällen halte) es will, bietet bereits das Manuskript zu Foys Abenteuern die Gelegenheit, diese hochwirksame Arznei aus dem Mittelalter einzusetzen!

»Das Bauchfell?« Ich schlage die Hand vor den Mund. Gleicht das Innere von Dyggur etwa dem eines frisch geschlachteten Schweins? Mit heftigem Schlucken unterdrücke ich die aufsteigende Übelkeit und suche Adalbirgas Augen.
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Reblogged (kulinarisch): Wichtelsalat

Meine Variante des Wichtelsalats basiert auf einem Rezept, das Anfang 2016 in der Burda-Zeitschrift „Meine Familie & ich“ abgedruckt war.

Da meine Familie, allen voran meine Kinder, ihn sehr lieben und er sich gekühlt gut hält, stelle ich meistens eine größere Menge her.

Dazu koche ich 500 g Spirelli in überreichlich viel Salzwasser die Hälfte der Kochzeit (5 min).

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Inzwischen befreie ich 1 Brokkoli vom Strunk und zerteile die Röschen in mundgerechte Stücke.

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Nach Ablauf der 5 min Kochzeit gebe ich die Brokkoliröschen …

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… sowie ca. 500 g TK-Erbsen zu den Nudeln und koche alles unter häufigem Umrühren weitere 8-10 min (die Kochzeit verlängert sich wegen der Menge).

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Nach dem Abgießen verteile ich die Nudel-Gemüse-Mischung auf Salatschüsseln und füge den Inhalt von einer 500-ml-Flasche Salatdressing Typ Sylter Art hinzu …

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… vermenge das Ganze und gebe noch ca. 500 g bunten Cocktail-Tomaten-Mix hinzu.

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Alles vermengen und vollends abkühlen lassen, bevor man es abdeckt und kühlstellt.

Wer mag, kann den Salat auch mit vorgegarten Fleisch-Streifen pimpen. Da wir ihn aber als Beilage zu herzhaften Sandwiches mit Scheiben von kaltem Braten essen bzw. sonntagsabens zu Schnitzel mit Cornflakes-Panade, verzichten wir auf diese Zutat.

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Guten Appetit!

Interna aus dem Autorenleben | Die Krux mit dem Genre – oder – Achtung, Schubladendenken!

Für eine möglichst aussichtsreiche Verlagsbewerbung sollte (d)ein Manuskript perfekt in eine Schublade passen, die vom angeschriebenen Verlag bereits erfolgreich angeboten wird.

Verlage nutzen Werbe-Schablonen. Das macht Sinn, denn eine Werbekampagne für einen einzigen Autor, gar ein einziges Buch rentiert sich wirtschaftlich nicht. Stattdessen hängen sie – wie im Kleiderladen – Blusen zu Blusen, Röcke zu Röcken, Kleider zu Kleidern und Hosen zu Hosen.

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