Große Ereignisse …

… werfen ihren Schatten voraus.

Blogtour

Am 30.11.2015 wird ja mein Debüt DIE 13. JUNGFRAU bei Schruf&Stipetic erscheinen und die letzten Tage und Wochen waren nicht nur der Verlag und ich fleißig in Sachen Lektorat und Korrektorat – sondern auch ein ganz wundervolles Grüppchen von Buch-Bloggerinnen, die sich bereiterklärt haben, die Veröffentlichung meines „Babys“ mit einer Blogtour zu begleiten.

Was ist nun eine Blogtour?

Bis vor kurzem habe ich das auch noch nicht gewusst, aber dank der netten Anleitung der fürsorglichen Bloggerinnen wurde mir das genau erklärt.

Bei einer Blogtour behandelt eine vorgegebene Anzahl Buch-Blogger (meist 5-8) verschiedene Themen rund um ein Buch. Dabei wird Tag für Tag der „Staffelstab“ von einem Blog zum anderen weitergereicht, sodass interessierte Leser binnen dieser Woche ganz besondere und einzigartige Einblicke auch hinter die Kulissen des Buchs erhaschen können.

Nun ist es aber kein Beinbruch, wenn man den Termin einer Blogtour verpasst – die Inhalte bleiben ja im Netz bestehen und können jederzeit nachverfolgt werden.

Als erster Schritt zur Blogtour ist heute eine Veranstaltung bei Facebook erstellt worden, auf die ich an dieser Stelle ebenso gerne hinweisen möchte, wie ich die beteiligten Bloggerinnen in der Reihenfolge ihrer Teilnahme schon einmal kurz vorstellen möchte:

Yvonne – Bücherfunke
Laura – Stöberkiste – buchtastische Welten
Ruth – Ruth M. Fuchs
Andrea – Wild Book Heart
Sarah – Sunny’s Bücherschloss
Stefanie – Tenzmeeloves
Jana – Zauberhafte Welt der Bücher
Bettina – Helli’s Bücherland

Achtung, tieffliegender Fehdehandschuh!

Jetzt ist es passiert. Wieder einmal. Ich wurde herausgefordert.

Bereits DIE 13. JUNGFRAU Anfang des Jahres habe ich in einem Wortzahl-Kampf, damals mit Rudolf Hinterding geschrieben. Ähnlich wie beim NaNoWriMo haben wir uns täglich gegenseitig mit den jeweils erreichten Wortfortschritt angestachelt, fleißig am Ball zu bleiben.

Und nun hat mich Andrea Schrader, meine künftige Autorenkollegin bei Schruf&Stipetic herausgefordert.

Sie nimmt klassisch am NaNoWriMo teil, während ich wohl zuerst mein tägliches Schreibpensum auf die Fertigstellung des Weihnachtsprequels legen werde, ehe ich mich der Fortsetzung von Melwyns Abenteuern zuwende.

Über den Fortschritt des Schreibbattles werden wir auf Twitter berichten, also: Stay tuned!

Für all diejenigen, die sich jetzt – so wie ich vor zwei Jahren – fragen, was zum Kuckuck bitte ein NaNoWriMo ist … Andrea ist so nett, alles in ihrem Fehdebeitrag zu erklären …

50.000 Wörter in 30 Tagen

von Andrea Schrader

NaNoWriMo, ich komme!

National Novel Writing Month – das bedeutet NaNoWriMo ausgeschrieben. Und es heißt, dass ich vorhabe, im November 50.000 Wörter zu schreiben. 1667 Wörter am Tag, um genau zu sein. Aber, ich denke ja realistisch. Ich werde dieses Ziel wahrscheinlich nicht erreichen und mir deswegen ein persönliches stecken, das etwas niedriger liegt.

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Blogged (kulinarisch): Tomatensuppe niederländischer Art

Herbstzeit, Suppenzeit …

Heute bat mich Sohnemann, doch bitte im Andenken an unzählige Fryslan-Urlaube eine Tomatensuppe niederländischer Art zu kochen. Denn wenn es auch sonst bei uns nichts aus der Dose gibt, im Urlaub kaufe ich schon mal Fertigprodukte (weil die im Ausland irgendwie viel besser schmecken …)

Jedenfalls stand ich vor der Herausforderung, das Geschmackserlebnis nachzukochen.

Ich nahm 5 frische Tomaten, schnitt sie in Würfel und habe sie in 1 EL Butterschmalz kräftig angebraten. Dazu gab ich 2 EL getrocknete Kräutermischung (Schnittlauch, Petersilie, Paprika …), 1 EL getrocknete Zwiebeln und 1 EL Rohrzucker.

Dazu gab ich 2 Dosen geschälte Tomaten (425 g) und ließ es kurz durchköcheln. Dann füllte ich die Suppe in den Blender um und mixte kurz, sodass es noch leicht stückig blieb.

Anschließend schmeckte ich mit 1/2 Packung SchmelzkäseSalz und Pfeffer ab.

Als Suppeneinlage drückte ich kleine Fleischbällchen (1 cm Durchmesser) aus einer groben Bratwurst ab und ließ sie in der heißen Suppe garziehen.

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Fertig!

Dazu passen frische Schnitt- oder Kaiserbrötchen.

Und laut Sohnemännern hat es exakt so geschmeckt wie das Original.

Interna aus dem Autorenleben | „Wir Autoren schreiben niemals gleich so perfekt, dass es in Druck gehen kann“

… sagt Tanja Kinkel im Interview auf kapitel eins, und was soll ich sagen?

Sie hat recht!

Am Donnerstag erreichte mich ePost vom Verlag: Nachdem das Lektorat abgeschlossen ist, ging das Manuskript von DIE 13. JUNGFRAU nun im nächsten Überarbeitungsschritt ins Korrektorat, auf dass hoffentlich auch die letzten, sich hartnäckig versteckenden Fehler entdeckt werden.  „Interna aus dem Autorenleben | „Wir Autoren schreiben niemals gleich so perfekt, dass es in Druck gehen kann““ weiterlesen

Liebe vs. Fußball

https://www.museen.nuernberg.de/fembohaus/dauerausstellung/zeitreise-durch-die-geschichte-nuernbergs/sigena-urkunde/

Neulich stieß ich in einem Schriftstellerforum auf eine gewagte These einer angehenden Kollegin betreffend Authentizität in historischen Romanen:

Sie behauptete: Das Thema „Liebe“ wäre früher ein ganz anderes gewesen als heute.
Einen Liebesroman im Mittelalter spielen zu lassen, sei natürlich eine hübsche Idee.
Aber sie bezweifelte, ob das authentisch sein könnte.
Sie fragte: „Wurde die Liebe damals so „hoch gehalten“ wie heute?“ und antwortete selbst: „Nein.“
Zu anstrengend wäre der Überlebenskampf, zu streng die gesellschaftlichen Normen, zu rau der Alltag gewesen.

Einspruch!

„Liebe besaß früher nicht den Stellenwert wie heute …“ – diese Aussage ist falsch, wie ich nachfolgend belegen möchte.

Vorab jedoch ein Zitat der großartigen Rebecca Gablé *:

Das Mittelalter war viel besser als sein Ruf:
Es erfand nicht nur das, was Frauen für das Wichtigste im Leben halten – die Liebe – sondern ebenso das, was Männer für das Wichtigste im Leben halten, nämlich den Fußball.
„Liebe vs. Fußball“ weiterlesen

Reblogged : 100 Tipps, die dich zum Schriftsteller machen

Man könnte – könnte – fast versucht sein, sich auszumalen, dass sich Ronja von Rönne von unserer Blogstaffel: 10 rules for writing fiction für ihren Artikel inspirieren ließ.

Man könnte. Tut es natürlich nicht.

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Ronja von Rönne: 100 Tipps, die dich zum Schriftsteller machen

Sehr witzig geschrieben.

Ich empfehle dringend Tipp #100 in Verbindung mit Tipp #76.

Und  nach diesem Beitrag schalte ich wirklich, wirklich das wLAN ab.
Wobei ich zu meiner Verteidigung darauf hinweisen muss, heute schon sehr produktiv gewesen zu sein: Die ersten 1.348 Wörter meiner weihnachtlichen Kurzgeschichte rund  um Melwyn im ersten Überarbeitungsgang auf 1.485 aufgehübscht und 1.284 frisch von der Leber weg hinzugeschrieben. Tagessoll erfüllt, dann darf man Internet-Sperenzchen machen.

Gastbeitrag: Ravenna | Print vs. eBook? – Nein! Print & eBook!

Sein oder nicht sein“ – als Autor, der glücklich und dankbar darüber ist, in einem kleinen, aber feinen eBook-Verlag untergekommen zu sein, ist man mitunter versucht, sich mit Shakespeares Hamlet diese existenzielle Frage zu stellen, wenn einem nach seinem „outing“ ein harscher Gegenwind entgegenstürmt.

„Ein Buch muss auf Papier gedruckt sein!“ – „E-Book-Reader? So ein Teufelszeug kommt mir nicht ins Haus!“ – „Das ist doch eh alles nur Schund, was da angeboten wird …“ Solche und ähnliche Aussagen bekommt man leider oft zu hören.

Doch sollten wir nicht lieber in Anlehnung an Gertrude Stein sprechen?
A book is a book is a book.“ Gleich, ob wir es als Hardcover, Taschenbuch, auf dem Reader oder mit einer App lesen.

Und gerade weil das eBook als Testballon heutzutage nicht nur Selfpublisher, sondern zunehmend Verlagsautoren betrifft und weil ich anhand meiner Erfahrungen aus dem Freundes- und Familienkreis nur bestätigen kann, dass das Medium eReader Jugendlichen die Scheu vor dicken Wälzern nehmen kann, freue ich mich heute ganz besonders über einen Gastbeitrag der Bloggerin und Vielleserin Ravenna zu diesem vieldiskutierten Thema:

Print vs. eBook? – Nein! Print & eBook!

von Ravenna (Ravis Kreativwerkstatt)

Vor einigen Tagen durfte ich in der Facebook – Gruppe „Büchereulen“ wieder einmal Zeuge des Konflikts von Buch und eBook werden. Immer wieder auf´s neue taucht dieser Konflikt in der Literaturwelt auf, in den letzten Jahren spalten sich die Literaturliebhaber in drei verschiedene Lager.
Einmal diejenigen, die beim ersten Auftauchen der neuen Medien beinahe ausschließlich auf ihren eReadern lesen.
Dann sind da die puren Gegner der „neumodischen Art Bücher zu lesen“.
Natürlich dürfen auch die in der Mitte nicht fehlen, sie genießen die Literatur auf beide Arten – nutzen das Beste aus beiden Welten.
Dabei frage ich mich selbst immer wieder: Welchem der Lager gehörst du eigentlich an?

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Blogstaffel | 4 : 10 rules for writing fiction

Auch wenn der Himmel heute weint (nachdem ich gestern beim Leistungs-Zwiebel-Schälen und -Schneiden wohl eine Steilvorlage gegeben habe) ist dieser Sonntag ein Freudentag, denn der Staffelstab „Ten Rules for writing fiction“ wurde von Erik Huyoff und seiner Interpretation von Anne Enrights Schreibregeln aufgenommen.

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Und – wie passend dazu, dass ich mich gerade in der Revision des vom Lektorats zurückgekommenen Manuskripts noch einmal hinter die Frage nach (historischer) Korrektheit klemme und das Halali auf Modernismen blase, die uns bisher durch die Lappen gegangen sind, nehme ich mir doch ganz besonders Punkt 6 zu Herzen.

Blogged (Kulinarisch): Quiche Lorraine à la Katharina

Zur Abwechslung gibt es heute Mal wieder einen Abstecher in die Autorenküche.

Feiertage muss man feiern, wie sie fallen, außerdem brauchte ich dringend Abwechslung zur Lektorat-Überarbeitung und was passt besser zum deutschen Nationalfeiertag am 3. Oktober als ein wenig „amitié franco-allemande“ passend zur Herbstküche?

Mein Rezept ist ganz simpel – die Menge ist berechnet für zwei große Quiche-Formen mit 28 cm Durchmesser.

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